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Dienstag, 18. Januar 2022

Abschied von der ewigen Ernährung, hallo zum intuitiven Essen

 VON DER NEW YORK TIMES


Die heutige Eat Well-Herausforderung wird Ihnen helfen, den "Teufelseffekt" von Diäten zu vermeiden und sich auf Ihren Körper einzustellen.
Foto: Wie man ein lustiges Video ansieht

Von der New York Times | Tara Parker-Papst

Die heutige Eat Well-Herausforderung wird Ihnen helfen, den "Teufelseffekt" von Diäten zu vermeiden und sich auf Ihren Körper einzustellen.

Diät. Schummeln. Aufgeben. Wiederholen.

Wenn Ihnen dieser Zyklus bekannt vorkommt, willkommen in der Welt der chronischen Diät. Diäten zwingen durch ihre restriktive Natur eine "Alles oder Nichts" -Mentalität auf, die zum Scheitern führt. Das Brechen der Regeln einer Diät führt normalerweise zu einem neuen Zyklus des Überessens, was wiederum zu einer anderen Diät führt.

Montag, 18. Oktober 2021

Glutenfreie Produkte sind nicht gesünder




 Hier in Uy wird nun auch Hunde-und Katzenfutter ohne Gluten angeboten. So sinnlos wie das Gemüse für Katzen. Ich verstehe nicht wie man glaubt, dass nun alle Menschen  Futter und Lebensmittel kaufen, nur weil man Zöliakie, also Glutenunverträglichkeit bei etwa ein Prozent der Bevölkerung findet, dazu kommen schätzungsweise fünf bis sieben Prozent, die unter einer sogenannten Gluten Sensitivität leiden. Man suggeriert ewige Gesundheit wenn man sich glutenfrei ernährt. Dafür ist der Keks im Regal um ein vielfaches teurer. Habe hier was gefunden was zeigt wie hirnlos alles geschluckt wird von einigen Menschen. Mineralwasser, dass mit der Aufschrift "glutenfrei" beworben wurde.

Donnerstag, 19. November 2020

Krummes Sitzen ist schlecht für den Rücken ?!?

 Hartnäckiger Blödsinn, der über Generationen weitergegeben wird.


"Du musst gerade sitzen, sonst gibt's einen krummen Rücken!". Wer hat diese Ermahnungen nicht schon des Öfteren gehört? Doch eigentlich ist das krumme Sitzen besser als sein Ruf. Wer aufrecht im 90-Grad-Winkel sitzt, belastet sein Rückgrat sogar mehr, als wenn er mit gekippter Lehne "herumlümmelt". Das fand eine schottische Studie heraus. Am besten ist allerdings konstante Bewegung


Nase hochziehen ist gefährlich

Sie haben Schnupfen? Also muss der Schleim schnellstmöglich aus dem Körper. Stimmt nicht ganz. Zwar gilt das Hochziehen als unhygienisch, doch tatsächlich wird auch auf diesem Wege die Nase gereinigt. Der Schleim gelangt so am Ende in den Magen und wird dort durch die Magensäure eliminiert. Übertriebenes Schnäuzen und Schniefen ist dagegen nicht zu empfehlen - dadurch kann sich im Kopf ein gefährlicher Druck aufbauen.

Montag, 23. März 2020

Mythen und Wahrheiten der Verwendung der Maske

MUNDPROPAGANDA

Mythen und Wahrheiten der Verwendung der Maske, vor den verschiedenen Kriterien, die gelten








Die Sorgfalt bei den Fahrten mit dem Bus, im Aufzug und einige Erläuterungen zum wahllosen Gebrauch von Masken. Von Bernardo Borkenztain.

Mundpropaganda 
Javier Noceti 


Das erste, was zu berücksichtigen ist, ist ziviler Gehorsam. Hier können sich Libertäre und Anarchisten in ein anderes Land begeben (1). Im Erfolg oder Irrtum (und das Problem mit den Maßnahmen liegt in der Tiefe der Maßnahmen und nicht in den Instrumenten selbst) übernimmt die Regierung. Hoffentlich geht es so weiter und die Leute hören auf, billige Politik zu betreiben, wie zum Beispiel die Ausstrahlung opportunistischer Videos auf YouTube oder dergleichen. Dies ist nicht der historische Moment, in dem wir in mehr als 50 Jahren eine beispiellose Krise durchmachen.

Sonntag, 28. Juli 2019

Die Homöopathie verdoppelt die Sterbewahrscheinlichkeit bei Krebspatienten

Die westliche Medizin hat große Fortschritte bei der Krebsbehandlung gemacht, aber es gibt Menschen, die sich weiterhin für falsche Wissenschaften wie die Homöopathie entscheiden. 

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Eine von JAMA Oncology, der American Medical Association, veröffentlichte Studie kam zu dem Schluss, dass Menschen mit Krebs, die sich für Homöopathie anstatt für moderne Medizin entscheiden, das doppelte Sterberisiko haben als Menschen, die sich einer Behandlung wie einer Chemotherapie unterziehen. Chirurgie oder Strahlentherapie

Freitag, 2. März 2018

Die häufigsten Anti-Aging Mythen


Anti-Aging Cremes, ausreichend Pflege oder eine gesunde Ernährung? Worauf kommt es eigentlich wirklich an, um ewig jung auszusehen? Wir räumen mit den häufigsten Mythen zum Thema Anti-Aging auf
Die häufigsten Anti-Aging Mythen
Die häufigsten Anti-Aging Mythen

Dienstag, 23. Januar 2018

Es besteht kein Zusammenhang zwischen dem Trinken von natürlichen Fruchtsäften und der Entwicklung von Diabetes

Eine riesige Studie von US-Wissenschaftlern fand keinen Zusammenhang zwischen dem Trinken von natürlichen Fruchtsäften und dem Einsetzen von Diabetes.

 Foto: Pixabay

Foto: Pixabay

Wissenschaftler aus den Vereinigten Staaten führten eine Meta-Analyse durch, in der sie Artikel verglichen, die untersuchten, ob der Verzehr von natürlichen Fruchtsäften ohne Zuckerzusatz mit dem Auftreten von Typ-2-Diabetes in Zusammenhang steht.

Freitag, 6. Oktober 2017

Schnaps zur besseren Verdauung? Alles Unfug!

 

Über Essen und Ernährung kursieren so viele Mythen, dass man sie schon gar nicht mehr zählen kann. Meist halten sich diese ewig und finden immer wieder Menschen, die dem Gesagten Glauben schenken wollen. So ist es auch mit dem berühmt berüchtigten Verdauungsschnaps, zu dem man gerne greift, wenn man vorher beim Essen besonders zugeschlagen hat. Leider bringt das wohl doch nicht so viel – ganz im Gegenteil …

Mittwoch, 15. Juni 2016

Zu heißer Kaffee und Mate-Tee wahrscheinlich krebserregend

AFP 15. Juni 2016 

Einen Kaffee, bitte - aber nicht zu heiß!


Eine Institution der Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat Kaffee von dem Verdacht freigesprochen, krebserregend zu sein - allerdings nur, wenn er nicht allzu heiß getrunken wird. Die vorliegenden Forschungsergebnisse legten nahe, "dass das Trinken sehr heißer Getränke eine wahrscheinliche Ursache für Speiseröhrenkrebs ist", teilte die Internationale Agentur für Krebsforschung (IARC) am Mittwoch mit.

Mittwoch, 25. Mai 2016

Frühstücken ist gar nicht so wichtig wie gedacht




 
 Bild: Getty Images


Laut einem Artikel von Aaron Carroll in der New York Times basiert die Wichtigkeit des Frühstücks auf „falsch interpretierten Forschungen und voreingenommenen Studien“. Carroll schreibt: 
„Die [Berichte] verwendeten unpassend lockere Sprache, um ihre Ergebnisse zu beschreiben. Sie zitierten irreführenderweise die Ergebnisse anderer. Und sie verwendet auch unpassend lockere Sprache beim Zitieren der Ergebnisse Anderer. Die Leute glauben, und wollen, dass Sie glauben, dass es ungesund ist, wenn man nicht frühstückt.“
Außerdem ist Fakt, dass es meist einen Interessenkonflikt bei der Durchführung der Studien gab, da viele von der Lebensmittelindustrie finanziert werden. Kellogg finanzierte zum Beispiel einen häufig zitierten Artikel, der einen Zusammenhang zwischen Frühstück und einer schlanken Figur betont.

Donnerstag, 24. Dezember 2015

Warum essen wir Weihnachts-Gans & Kartoffelsalat?

Weihnachten ist nicht nur das Fest der Familie, sondern auch das Fest des Essens, bei dem unter anderem knuspriger Gänsebraten, Karpfen oder Kartoffelsalat aufgetischt werden. Aber wie kommt es eigentlich, dass ausgerechnet diese Gerichte Tradition wurden?

 

Die Weihnachtsgans – ein beliebtes Festessen mit langer Tradition. (Bild: Thinkstock)
Die Weihnachtsgans - ein gefiederter Fisch?
Die Weihnachtsgans gehört heute zu Heiligabend wie der polierte Schuh zum Nikolaus. Rund drei Viertel der Gänse werden allein zwischen Oktober und Dezember geschlachtet. Eigentlich wurde die sogenannte Martinsgans im katholisch geprägten Mittelalter nur am 29. September zu Ehren des Erzengels Michael beziehungsweise zu Beginn der Fastenzeit verspeist. Der 24. Dezember galt hingegen als letzter Tag der vorweihnachtlichen Fastenzeit. Zu dieser war es streng untersagt, Fleisch zu essen. Traditionell stand daher Fisch auf dem Weihnachtsmenü. Im Mittelalter war die Definition von Fisch aber sehr weit gefasst.

Freitag, 20. November 2015


Eier abschrecken, Spinat nicht aufwärmen und Aufgetautes nicht zurück in die Kühltruhe legen - viele Haushaltstipps gehören ins Reich der Märchen und Sagen . . .
Darf man aufgewärmten Spinat essen? (Foto: thinkstock)Darf man aufgewärmten Spinat essen? (Foto: thinkstock)
Spinat nicht aufwärmenBeim Aufwärmen von Spinat wird aus dem enthaltenen Nitrat giftiges Nitrit. Für Säuglinge ist mehrfach aufgewärmter Spinat nicht geeignet, da das Nitrit den Sauerstofftransport im Blut behindert. Zudem bilden sich aus Nitrit in Verbindung mit eiweißhaltigen Lebensmitteln Nitrosamine, die als krebserregend gelten. Kompliziert! Dazu erklärt Olaf Grüß, Lebensmitteltechnologe an der Universität Bonn: „Es ist zwar richtig, dass sich durch erneutes Erwärmen von Spinat das enthaltene Nitrat in Nitrit und weiter in krebserregende Nitrosaminen umwandelt, jedoch ist die Angst nur sehr bedingt gerechtfertigt. Sie rührt wahrscheinlich aus der guten alten Zeit, wo sonntags ein großer Topf mit Spinat gekocht wurde. Hierfür wurde der Spinat natürlich immer wieder aufgewärmt. Das Phänomen der Blausucht trat dann teilweise bei Kindern auf, woraus bis heute geschlossen wird, dass sich Spinat beim zweiten Aufwärmprozess automatisch in Gift umwandelt."


Donnerstag, 19. November 2015

1. Kaffeetrinken ist gesund


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Nach neuen Erkenntnissen der Harvard-Universität verlängern drei bis fünf Tassen Kaffee pro Tag das Leben. Der Grund: Der Kaffeekonsum soll das Risiko von Herzkrankheiten und neurologischen Krankheiten wie Parkinson und Diabetes verringern. Außerdem minimieren er die Neigung zum Selbstmords.
2. Hersteller strecken Kaffeesorten
Die ARD-Sendung „Vorsicht, Verbraucherfalle“ hat aufgedeckt, dass alle Hersteller ihren Pulverkaffee mit Wasser und einige sogar mit Pflanzenfaserresten, Ästen und schwarzen Bohnen strecken. Zu diesen Sorten gehören unter anderem Gala Mild von Eduscho, Amaroy Classic und Amaroy Extra von Lidl, Ja-Filterkaffee von Rewe, Harmonie von Melitta und Idee Kaffee Classic, gemahlen.

Freitag, 13. November 2015

Orthorexie: 5 Anzeichen für eine krankhafte Ernährung


Yahoo Style
November 12, 201
 
 
 
 Möglichst viel Bio, kein Gen-Food, keine künstlichen Zusatzstoffe: Das Thema gesunde Ernährung rückte in den vergangenen Jahren immer mehr in den Fokus. Gutes Essen ist moderner Lifestyle. Doch es gibt Menschen, die den Gesundheitstrend auf die Spitze treiben und für die sich alles um die vermeintlich richtige Ernährung dreht - bis hin zum Zwang. Für diesen Zustand hat der amerikanische Arzt Steven Bratman in den 90er-Jahren den Begriff „Orthorexie“ entwickelt. Dieser setzt sich aus dem griechischen Wort „orthós“ für „richtig“ und „órexis“  für „Appetit“ zusammen. Wissenschaftlich anerkannt ist dieses Krankheitsbild zwar nicht. Und nicht jeder, der sich bewusst ernährt, leidet unter einem Zwang. Doch es gibt klare Anzeichen dafür, wann durchdachtes in krankhaftes Gesundheitsbewusstsein umschlägt. Hier ein Überblick:

Donnerstag, 15. Oktober 2015

Im Gemüse und Obst sind alle Vitamine




Wir kennen heute insgesamt 13 Vitamine. Leider kommen im Obst und Gemüse eben nicht alle diese 13 Vitamine vor! Lediglich ein Teil der 13 Vitamine sind in Pflanzen zu finden, und dabei oftmals einzelne Vitamine nur in einzelnen Pflanzen. Die Vitamine D und B12 kommen sogar weder im Obst noch im Gemüse vor! (Siehe Vitamintabelle) Interessant ist jedoch, dass ausgerechnet im Fleisch und insbesondere in der Leber alle 13 Vitamine (und Mineralstoffe! und Spurenelemente!) enthalten sind. Mit dem Verzehr von Fleisch und/oder Leber hat man also alle 13 Vitamine in seiner Nahrung drin! Die grönländischen Eskimos ernähren sich seit Jahrhunderten gänzlich ohne Obst und Gemüse, nur mit Fleisch und Fisch, und haben trotzdem keine Mangelerscheinungen, da ja im Fleisch alles drin ist, was der Körper benötigt. Wenn nun aber im Fleisch schon alle Vitamine drin sind, wozu füttern Sie dann Ihrem Hund eigentlich zusätzlich zum Fleisch noch Obst und Gemüse?

VITAMINE
     
   Vitamin      Vorkommen      Bemerkung   
  Vitamin A
  
(Retinol)  
  Lebertran, Leber, Niere, Fleisch, Milchprodukte, Butter, Eigelb, Karotten       
  Vitamin D
  
(Calciferol)  
  Lebertran, Leber, Fleisch, Milch, Eigelb, Butter, Meeresfische, Hering,  Champignons, Avocado       
  Vitamin E
  
(Tocopherol)  
  Leber, Fett, Fleisch, Sonnenblumen-, Mais-, Soja- und Weizenkeimöl,  Nüsse, Leinsamen, Schwarzwurzel, Peperoni, Kohl, Avocado       
  Vitamin C
  
(Ascorbinsäure)  
  Hagebutten, Sanddorn, Zitrusfrüchte,  Johannisbeeren, Kartoffeln, Paprika, Tomaten, Kohl, Spinat, Gemüse, Rettich    Wird vom Hund nicht benötigt, da  Eigensynthese  
  Vitamin K
  
(Menadion)  
  Eier, Leber, Fleisch, Grünkohl, grünes Gemüse, Zwiebeln, Haferflocken,  Kiwi, Tomaten, Kresse       
  Vitamin B1
  
(Thiamin)  
  Leber, Fleisch, Weizenkeime, Vollkorngetreide, Erbsen, Herz,  Schweinefleisch, Hefe, Haferflocken, Naturreis,       
  Vitamin B2
  
(Riboflavin)  
  Leber, Fleisch, Milchprodukte Vollkorngetreide, Käse, Eier, Leber, Seefisch,  grünes Blattgemüse,       
  Vitamin B6
  
(Pyridoxin)  
  Leber, Fleisch, Bananen, Nüsse, Vollkornprodukte, Hefe,  Kartoffeln, grüne Bohnen, Blumenkohl, Karotten       
  Vitamin B12
  
(Cobalamin)  
  Leber, Milch, Eigelb, Fisch, Fleisch, Austern, Quark, Bierhefe       
  Nicotinsäure    Leber, Geflügel, Fisch, mageres Fleisch, Bierhefe, Erdnüsse, Erbsen       
  Pantothensäure    Leber, Fleisch, Gemüse, Weizenkeime, Spargel, Krabben,  Sonnenblumenkerne, Pumpernickel       
  Biotin    Leber, Fleisch, Milch, Blumenkohl, Champignons, Vollkornprodukte, Ei,  Avocado, Spinat,       
  Folsäure    Leber, Fleisch, Weizenkeime, Kürbis, Champignons, Spinat, Avocado       

Ich füttere nach einem„genau ausgerechneten“ Futterplan






Toll! Leider stimmt Ihre Berechnung nicht! Der tatsächliche Bedarf an Nährstoffen,Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen hängt nämlich nicht nur von der Rasse bzw. der Größe des Hundes oder dessen Geschlecht oder Alter ab sondern in viel größerem Maße (bis zu 40%) von den realen, täglich sich ändernden Lebensumständen, als da wären u.a. Außentemperatur, Luftfeuchte, UV-Einstrahlung,Tageslichtlänge, Laufleistung, Wohngegebenheiten, geschlechtliche Aktivitätu.s.w.. Ein Hund der täglich mehrmals vier Treppen bis zur zweiten Etage des Wohnhauses laufen muss benötigt doch sicherlich mehr Energie als der gleiche Hund im Erdgeschoss. Für welchen Hund ist Ihr Futterplan eigentlich oder wurden Sie gar nicht gefragt, in welcher Etage Sie wohnen? Ein Hund, der heute 100m mehr läuft als gestern, braucht doch dafür wohl mehr Energie? Oder andersherum, wenn ein Hund heute 100m weniger läuft als gestern, haben Sie Ihn dann mit Ihrem Futterplan heute überfüttert? Ein Hund bewegt sich im Sommer, wenn die Tage länger sind deutlich mehr als im Winter. Haben Sie denn wenigstens für die vier Hauptjahreszeiten einen entsprechend an die unterschiedlichen Bewegungsleistungen Angepassten Futterplan? 


Kochsalz ist schädlich für Hunde





Dieser Irrtum basiert auf der Fehlinterpretation einer Promotionsschrift aus dem Anfang des 20.Jahrhunderts. Demnach ist Kochsalz für nierenkranke Patienten (Menschen!) zusätzlich nierenschädlich. Leider wurde in der Folgezeit der Bezug zur Nierenkrankheit dabei völlig außer Acht gelassen und die Aussage sogar derart verändert weitergegeben, dass man am besten „gar kein Salz essen“ sollte. Im Rahmen der „Vermenschlichung“ der Hundehaltung übertrug man dann diese Fehlinformation auf die Hundeernährung.


Gewürze (Mittagbrotreste) sind schädlich für Hunde







Zum einen sagt uns unsere Erfahrung, dass Hunde über Jahrhunderte hinweg (bis zum Tag der Einführung des industriellen Fertigfutters) reichlich mit Mittagbrotresten ernährt wurden und zum anderen sind tatsächlich keine Erkrankungen in der Fachliteratur beschrieben oder bekannt, die auf Gewürze (außer Knoblauch und Zwiebeln!) zurückzuführen sind. Ganz im Gegenteil! Gewürze verbessern nicht nur den Geschmack der Nahrung sondern fördern auch die Verdauung und somit die Bekömmlichkeit der Nahrung. Durch Gewürze werden alle Verdauungsorgane mehr oder weniger positiv stimuliert (mehr Speichel, verstärkte Magensaftsekretion und Magentätigkeit, Verbesserte Sekretion von Enzymen der Bauchspeicheldrüse und der Darmeigendrüsen, verstärkte Gallensaftproduktion, verstärkte Durchblutung der Verdauungsorgane u.s.w.) was zu einer deutlich verbesserten Verdauung führt. Dies ist als absolut positiv zu bewerten. 

Ein Hund darf keine Schokolade fressen!






Im Kakao-Anteil der Schokolade ist zwar das für den Hund giftig wirkende Theobromin enthalten, allerdings ist die Giftwirkung sehr gering. Beim Verzehr von Vollmilchschokolade müsste der Hund sein eigenes Körpergewicht an Schokolade fressen, um in einen gefährlichen Vergiftungszustand (LD50) zugeraten. Das wären für einen Schäferhund 35kg Schokolade auf einmal!