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Sonntag, 21. Dezember 2014

Salz Zitronen


Heute haben wir sie gemacht, da wir schon wieder eine Zitronenschwemme haben.


Wie ich schon am 14. März beschrieben habe, unter dem selben Label, sind wir heute einen Schritt weiter gegangen.

Limón..die Caipifrucht haben wir in Salz eingelegt. Sind gespannt wie es schmecken wird. marokkanische Küche machen wir nicht gerade oft aber man kann es auch abwandeln.  In 2-3 Monaten werde ich berichten.

Montag, 1. September 2014

1,65 Millionen Tote durch Salz - wie gefährlich ist Salz wirklich?




 Das ist doch wieder eine Überschrift wo die Verantwortlichen in Montevideo strahlen werden. Der Uy hat langsam den Wahn Salz zu streichen. Er kauft auch gerne Salz freie Produkte. Nur wenn man bedenkt das  80%Tagessalz aus verarbeiteten Lebensmitteln stammen und nicht aus dem Salzstreuer,,,müsste man sämtliche Formen von Restaurants schließen um eine salzarme Kost zu erwirken. Hinzu kommt das der gesunde Mensch bedenkenlos Salz essen kann. Es sogar benötigt. Da ich keinen Bluthochdruck habe ist es wurscht . Es gibt weder einen Beweis das man den Blutdruck durch Salz dauerhaft erhöhen kann noch das Salz Bluthochdruck auslösen kann. Habe zu niedrigen Blutdruck. Kenne keine Empfehlung deshalb mehr Salz zu essen damit der Blutdruck dauerhaft steigt. Man sollte sich den Artikel mal rein ziehen, liebe Gesundheitsfuzzis aus Montevideo. Er ist sehr gut geschrieben.  Das Für und Wider von Salz.
Nur zur Relation..... 2010 starben 9,4 Millionen Menschen weltweit an den Folgen von Bluthochdruck. 6,3 Millionen Todesfälle sind demnach auf die Folgen von Rauchen zurückzuführen. Auf Platz drei der größten Gesundheitsgefahren mit 5 Millionen Todesfällen steht Alkohol. Die drei Risikofaktoren haben sogar Untergewicht im Kindesalter überholt, das 1990 noch zu den größten Gesundheitsgefahren zählte. 2010 starben demnach 860.000 Kinder an den Folgen von Hunger, 1990 waren es noch 2,3 Millionen.

Von Felix Gussone

Morgens eine Prise Salz aufs Frühstücksei, mittags ein bisschen Salz in die Suppe und abends vor dem Fernseher noch ein paar Salzstangen knabbern. Das "weiße Gold" gibt unserem Essen nicht nur einen einzigartigen Geschmack, sondern ist auch lebenswichtig für unseren Körper. Zu viel des Guten kann hingegen gefährlich sein: Laut einer neuen Studie der Harvard Universität soll ein zu hoher Salzkonsum weltweit 1,65 Millionen Menschen jährlich das Leben kosten. Grund genug, um sich das weiße Gold mal genauer anzuschauen.

Welche Dosis Salz ist nötig und was ist zu viel? (Bild: Fotolia)

Wofür brauchen wir überhaupt Salz?

Alles Leben stammt aus dem Meer - und das scheinen die Zellen unseres Körpers nicht vergessen zu haben. Kochsalz, bestehend aus Natrium und Chlorid, ist ein unverzichtbarer Bestandteil für unseren Organismus.

Salz reguliert mithilfe der Nieren den Wasserhaushalt unseres Körpers, aktiviert den Stoffwechsel und hält die Gewebespannung aufrecht. Sogar das Gehirn braucht Natrium und Chlorid, um Informationen im Nervensystem weiterzuleiten.

Wie viel Salz pro Tag ist zu viel?

Laut der neuen Salz-Studie überschreitet fast jeder Mensch die von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfohlene Menge von etwa 4,5 Gramm Kochsalz pro Tag!

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt, höchstens sechs Gramm Kochsalz pro Tag zu essen. Im Durchschnitt liegen die Deutschen hier weit darüber: Männer essen 9,0 Gramm, Frauen 6,5 Gramm Salz täglich - gemessen an den Empfehlungen von WHO und DGE ist das zu viel!

So kann man den Salzgehalt in Lebensmitteln berechnen:

Obwohl viele Menschen am Salzgehalt in Lebensmitteln interessiert sind, findet man oft keine genauen Angaben in der Nahrungsmitteltabelle. Der Grund: Erst ab 2016 muss auf der Packung angegeben werden, wie viel Salz in einem Lebensmittel enthalten ist.

Doch es gibt einen Trick: Mit dem Natrium-Gehalt, der auf jeder Packung angegeben sein muss, kann man den Salzgehalt berechnen. Laut Deutscher Gesellschaft für Ernährung multipliziert man den Natrium-Wert in Gramm mit dem Faktor 2,5. Das Ergebnis ist die im Produkt enthaltene Salzmenge.

Woher kommt das meiste Salz?

Wer denkt, dass der Hauptanteil des täglichen Salzes aus dem Salzstreuer kommt, liegt falsch.

Für viele überraschend: Etwa 80 Prozent der täglichen Salzmenge stammt aus verarbeiteten Lebensmitteln. Laut Bundesamt für Risikobewertung sind Brot, Wurst, Fleisch und Milchprodukte die größten Salzquellen.

Besonders viel vom "weißen Gold" ist übrigens in konservierten Lebensmitteln enthalten, weil Salz zum Konservieren verwendet wird.

Hoher Blutdruck durch Salz?

Immer wieder wird dem Natrium im Salz eine blutdrucksteigernde Wirkung unterstellt. Viele Studien haben nachgewiesen, dass unser Blutdruck steigt, je mehr Salz wir essen. Auf der anderen Seite soll der Blutdruck sinken, wenn wir weniger Salz essen.

Was viele dabei häufig nicht wissen: Ein leicht erhöhter Blutdruck bei Salzkonsum ist zunächst nur vorübergehend und für gesunde Menschen vollkommen ungefährlich. Bei Menschen ohne Blutdruckprobleme reguliert sich der Blutdruck dann innerhalb einiger Minuten von selbst.

Für Menschen mit vorbestellendem Bluthochdruck oder anderen Risikofaktoren wie Rauchen, Übergewicht und Bewegungsarmut ist das jedoch anders. Schließlich sterben laut der US-Studie jährlich mehr als 1,6 Millionen Menschen an den Folgen von übermäßigem Salzkonsum, der zu Kreislauferkrankungen wie Herzinfarkt führen kann.

Salz ist nicht die Hauptursache für Bluthochdruck und Herzinfarkt

Salz darf keine Entschuldigung für hohen Blutdruck sein, wenn in anderen Lebensbereichen ebenfalls Risikofaktoren bestehen: Übergewicht, Bewegungsarmut, allgemein ungesunde Ernährung und Stress begünstigen den Blutdruck weit mehr als der Salzkonsum!

Für übergewichtige Personen ist Abnehmen zunächst eine viel bessere Methode, den Blutdruck zu senken.

Samstag, 15. März 2014

Chivito ohne Salz?



Ein Gericht was der Uruguayer sehr liebt.


Gegrilltes Rindfleisch, Schinken 2,5  g/100g Salz,Pancetta (Speck) 6,5  g/100g Salz Muzzarella-Käse, Mayonensalat a la Russa, Spiegelei, Pommes, Mayonnaise, Ketschup, garniert mit Salat und Tomaten Räder.

Das Fleisch kommt auf den Grill, (das ist der gesunde Teil)Schinken , Speck kurz in die Pfanne in Fett anbraten, das Spiegelei wird gesalzen , die Pommes die im heißen Fett schwimmen werden nachdem sie abgetropft sind..... gesalzen,  Muzzarella  hat etwa 2,8  g/100g Salz (nicht zu verwechseln mit Mozzarellla).....Der Mayonaisensalat hat bestimmt alles im Überfluss was man nicht auf den Tischen der Restaurants haben möchte. Salz, Pfeffer, Mayonnaise, Ketschup......
Das alles bekommt noch extra Mayonaise und Ketschup für die Pommes.

Laut Dekret muss das Lieblingsgericht der Uruguayer dringend von der Speisekarte verschwinden und aus allen Imbissstuben genommen werden. Dann gut leserlich    

 Chivitos gefährden ihre Gesundheit!      

Was heißt Imbissstuben? Um Himmels Willen. Nur nicht! Da lauern alle Gefahren von ungesundem salzigen Essen. Schließen! Oder gleich mit Riesenaufschrift...Imbisstuben gefährden ihre Gesundheit.

Freitag, 14. März 2014

Eingelegte Zitronen in Salz


Sauer-salzige Zitronen, die jedem Gericht eine einzigartige Note geben!
Schätze die Mitarbeiter vom Gesundheitsamt im Montevideo machen Gesichter als hätten sie in eine frische salzige Zitrone gebissen.

Also man braucht Zitronen, grobes Salz und Wasser

 eingelegte Zitronen

Zubereitung
Möglichst kleine, dünnwandige Zitronen benutzen, gehen aber auch andere. Die Sorte die weg muss. Von beiden Enden jeder Zitrone ein 5 Pesos großes Stück abschneiden. Eine Zitrone senkrecht auf die Arbeitsfläche stellen und die Frucht senkrecht zu drei viertel halbieren, so dass die beiden Hälften unten noch zusammenhängen. Alle 2 cm einen senkrechten Schnitt vornehmen.

In jeden Einschnitt so viel Salz wie möglich füllen. Die Zitrone  in ein Glas mit weiter Öffnung legen. Die restlichen Zitronen genauso vorbereiten und in das Glas drücken, bis es ganz ausgefüllt ist und der Saft nach oben steigt, ggf. mit Wasser auffüllen. Luftdicht verschließen und dunkel und kühl lagern. Das war es auch schon an Arbeit.

Donnerstag, 13. März 2014

Salz in der Suppe...nicht in Montevideo.....

.....allerdings in Uruguay nicht so wichtig, da man Suppen wohl hauptsächlich hinter verschlossenen Türen isst. Kaum ein Restaurant bietet Suppen an. Da es auch keine Frühstückseier gibt, fällt das Problem ob nun Salz oder nicht.... weg.

Dafür isst man hier Wassermelone mit Salz. Hat echt Sinn, da man diese meistens an heißen Tagen lutscht. Bei Flüssigkeitsverlust kann es  Probleme mit dem Elektrolythaushalt geben. Salz gleicht ihn aus. ...aber das hat sich noch nicht bis Montevideo herum gesprochen. Da laufen einige Gesichter melonenfarbig an und schwitzen Salz aus dem Körper.

Somit wird aus dem Salz in der Suppe ein Haar in der Suppe.

Hier einige Köstlichkeiten unter diesem Lable..

Hatte ja schon die Forelle in Salzkruste..hier noch mal.....


Lachsforelle in Salzkruste!

 2 halbe Lachsforellen, kann man seit einiger Zeit im Tienda Inglesa kaufen. In Deutschland 1 Forelle im ganzen. Ist auf jeden Fall besser.


2 1/2 Kilo SALZ   .....das benutzt man dafür weltweit, nur nicht in Uy.
30 gr. Nelkenpulver
1    Eiweiß...endlich kann man das mal verwenden.
150 ml Wasser


Zubereitung

Der Fisch ist schon fertig vorbereitet in Hälften. Zwei halbe Forellen zusammen heften, mit Rouadennadeln oder wickeln. Haut unbedingt dran lassen. In Deutschland nimmt man ganze Fische und säubert sie nur gründlich. Ausnehmen hätte auch was.

Die  Zutaten mischen und den Fisch gut darin ummanteln, panieren.
 Danach den Fisch mit der Salzkruste im Backpapier als Päckchen verpacken und die Enden zubinden.  45-60 Minuten bei 200 Grad Ober-/Unterhitze im Backofen garen.
Man kann auch vorher in das Innere des Fisches noch einen Esslöffel Fruchtgelee oder Senf geben. In diesem Fall bestreichen.


Auspacken, anrichten fertig. Dazu einen grünen Salat, mit SALZ und Pfeffer, Öl und Essig.

Genießt es.....


Was ich sehr gerne esse ist gesalzene Butter. Da man diese hier nicht bekommt oder kaum bekommt, machen wir uns einige Buttergeschichten selber.

Butter schaumig schlagen, salzen und in eine Form geben. Das kann man natürlich auch mit Kräutern machen.

Die Butter mit Knoblauch, Schnittlauch, Zitronensaft, Zucker und Salz vermengen. Geht auch mit den Händen.

Haut es euch rein....