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Donnerstag, 15. Oktober 2015

Gewürze (Mittagbrotreste) sind schädlich für Hunde







Zum einen sagt uns unsere Erfahrung, dass Hunde über Jahrhunderte hinweg (bis zum Tag der Einführung des industriellen Fertigfutters) reichlich mit Mittagbrotresten ernährt wurden und zum anderen sind tatsächlich keine Erkrankungen in der Fachliteratur beschrieben oder bekannt, die auf Gewürze (außer Knoblauch und Zwiebeln!) zurückzuführen sind. Ganz im Gegenteil! Gewürze verbessern nicht nur den Geschmack der Nahrung sondern fördern auch die Verdauung und somit die Bekömmlichkeit der Nahrung. Durch Gewürze werden alle Verdauungsorgane mehr oder weniger positiv stimuliert (mehr Speichel, verstärkte Magensaftsekretion und Magentätigkeit, Verbesserte Sekretion von Enzymen der Bauchspeicheldrüse und der Darmeigendrüsen, verstärkte Gallensaftproduktion, verstärkte Durchblutung der Verdauungsorgane u.s.w.) was zu einer deutlich verbesserten Verdauung führt. Dies ist als absolut positiv zu bewerten. 



Dennoch ist aus heutiger Sicht die alleinige Ernährung von Hunden und Katzen nur mit Mittagbrotresten nicht ausreichend, da die Zusammensetzung unserer Nahrung nicht den Bedürfnissen eines Raubtieres entspricht. Als abwechslungsreiche Ergänzung zur Basisfütterung (artgerecht und natürlich am besten mit Fleisch) sind Mittagbrotreste als gelegentlicher Anteil bis zu 25% der Gesamtration aufgrund der verdauungsfördernden Wirkung durchaus geeignet.

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