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Donnerstag, 5. September 2024

Natal Brasilien

 


Heißes Pflaster. Natal zählt zu den gefährlichsten Städte der Welt. Googelt, wenn ihr es nicht glaubt.



Was kann schon  passieren?


Keinen Strand!!!! Irre



Wir waren total platt. Man sitzt auf der Strandpromenade und glotzt, bis auf ein paar Ausnahmen, ins Meer.

Am liebsten wären wir wieder nach Pipa gefahren.

Montag, 2. September 2024

Sonntag, 1. September 2024

Pipa Brasilien, Hotelanlage Girassois

Eine traumhafte Anlage, in einer Welt die keine Heizung kennt.
 


Es besteht aus kleinen Häusern, die bewohnt werden.

Samstag, 30. März 2024

Cataratas del Iguazú 7......... Der erste Schritt entpuppte sich zum Marathon


Mit einem kleinen Zug ging es los



Die meisten waren zum ersten  mal dort und wir waren echt gespannt was uns erwartet


Ich lasse die Bilder sprechen.



Mittwoch, 27. März 2024

Cataratas del Iguazú....... 3

 Frühstück....

kann gar nicht beschreiben wie ich mich fühlte. Alle stiegen aus...war für mich nur ein Signal ...NICHT IM BUS....Frühstück!!!


Super

Bekam es gar nicht wirklich auf die Reihe


Alle sprachen von Minen, ich sah nur die Aufmachung vom Frühstück


Für mich ein super Restaurant 


Dienstag, 26. März 2024

Cataratas del Iguazú 2..... Mit dem Bus

 




Ich hatte mich  zur einer Busfahrt entschieden um mal endlich mehr von Uruguay  zu sehen. Ich kenne die gesamte Küste und die ist sehr lang. Da gab es auch noch einige Ausflüge ins Innere aber doch alles in 2-3 Stunden erreichbar. Jeder sagte es wäre langweilig. Hast du einmal Pando gesehen, hast du alles gesehen. Ups.   Ich fand Minas gar nicht langweilig. Allerdings war da der Wasserfall echt ein Witz. Aber die Landschaft ist sehr schön. Was ist  mit Rio Negro, den Thermen? So einfach mache ich es mir nicht. Ich will es selber sehen.

Und wieder ging es erst in Richtung Colonia. Da man  öfter über Argentinien verreiste, war mir gerade diese Strecke sehr vertraut. Meinem Partner wurde nicht müde mir alles zu erklären. Die nächste Reise muss er wieder gestalten. Ist eine super Idee. Jeder sucht sich was aus und muss es auch organisieren. Auf einmal waren  wir im Schweizer Dorf. Ich zeigte Hugo die Bürgersteige und gepflegten Anlagen. Aber wieso im Dorf und überhaupt warum?

Montag, 25. März 2024

Wieder zurück! Cataratas del Iguazú


 Fantástico!!!!!!

Wir schwärmen rund um die Uhr.


Den Abend auf dem Dreiländereck. Paraguay, Argentinien, Brasilien.


Die gesamte Truppe bestand aus Uruguayas. Natürlich außer mir. 


Freitag, 26. Januar 2024

Der ganz normale Wahnsinn

  War in den letzten Tagen sehr turbulent bei uns. Hatten Probleme  mit dem Brunnenwasser. Es kam sandiges Etwas aus der Tiefe. Hätte damit für Gismo einen kleinen  Sandstrand zaubern können. Nun aber ging gar nichts mehr. Dann hat mein langjähriger Gärtner eine  super Stellung in  Montevideo bekommen.  "Hat nichts mit gärtnern zu tun", strahlte er. Na SUPER, mitten  in der Temporada. Manchmal braucht man  einen Menschen zum  ausheulen oder eine Tischkannte zum reinbeißen.  Mein letzter  Versuch mit Elektriker war eher eine Tragödie. Schickes Auto mit großen Schildern seiner Firma. Einmann Betrieb! Um es kurz zu machen.....Hugo Richtung Maudy, Elektroladen, und hat nach einen Elektriker gefragt. Zwei Minuten später  einen Termin. Hugo ist mit mir rum gefahren und hat einfach  arbeitende Gärtner gefragt. Vor einer großen Villa tummelten gleich  drei Männchen herum und es sah alles perfekt aus. Auch der große Laster mit den  ganzen Werkzeugen. 2 Minuten  später einen Termin um sich unseren Garten anzusehen. Setzte mir eine Schmerzgrenze an Geld. Bei Carlos war es mit 2x kommen im  Monat schon sehr teuer geworden. Schnaufte wie ein Nilpferd, vielmehr  wollte ich nicht bezahlen.  Aber selber machen geht auch nicht. Wo war die Tischkannte? Am Freitag war dann Hochbetrieb im BOJAU. 

Mittwoch, 24. Januar 2024

Die letzte Chance....

 ......man sollte sie nutzen.

Wie war das noch? Alle wollen alt werden aber nicht älter!

Ein wunderbarer Satz!!! Davon lebt nicht nur die Schönheitschirurgie sondern ganze Geschäftszweige.  In allen  Medien  wird was angepriesen, was den schrecklichen Prozess aufhalten soll. Unterdessen wetzen die Steinhauer ihre Werkzeuge für neue  Grabinschriften. 

 Dieser Satz: " Mit Würde alt werden", hängt bei mir schon von  Kindheit an im Hirn. Habe ihn bis heute nicht begriffen. In Würde die Klappe halten und in mausgrau ins Grab kriechen? Verliert man Würde wenn man sich  Falten weg operieren lässt?  Farbe ins Leben bringt? Schätze nein!

Da ich nun selber im zarten Alter von 74 Jahren bin und mit einem Partner von 79 Jahren lebe, darf ich mich hemmungslos darüber äußern. Praxis....keine Theorie.

Liebe, Sex kennen keine Altersgrenzen! Das ist die gute Nachricht!

Natürlich waren auch  für mich als 10 Jährige 50ig Jährige jenseits des Lebens. Aber ebenso war ich umgekehrt die dumme Göre. Schätze, nur der Blickwinkel verändert sich. Hat man die ersten Jahre der Pubertät sich unsicher gefühlt, begann die Zeit der Orientierung. Man verliebte sich schnell und in Alles. Kaum hatte man sie Phase überwunden war man damit beschäftig irgendwas zu gründen und sei es eine Familie. Die meisten Menschen  verbringen ihre beste Zeit mit Arbeiten und den Blick stur auf die Rente gerichtet, die sie vielleicht gar nicht erleben. Allerdings sind in vielen Ländern die Renten so gering, das es sich nicht lohnt, einen Gedanken daran zu verschwenden. Da kümmert sich die gegründete Familie um den Rest des Lebens. Aber sicher farbenfroher.

Sonntag, 24. September 2023

Schmetterlinge im Faltenbauch

 





Als mein Mann starb, hatte ich schon den Blick auf die 70. Artrosis in der linken Hüfte und keine Lust mir neue männliche Pflegefälle anzulachen. Mein Umfeld  nagte an mir mit Fragen, ob ich nicht lieber zurück nach Deutschland wollte. Sooooo allein ist ja nicht gerade prickelnd. Dann die  ganze  Arbeit mit dem Haus und so. 

Malte mir aus  in  einem  Berliner Apartment mit 14 Katzen und drei Hunden zu leben. Schätze solch  ein Apartment gab es in  ganz Deutschland nicht. 

Warum sollte ich meinen Standort verändern? Die meisten meiner Freunde und viele Familienmitglieder befanden sich  im  Ausland oder waren tot. Sah schon das Gesicht meines 80ig jährigen Bruders, wenn ich  mit einem Zoo in schönem Sauerland ankäme. 

Ich  liebe und liebte mein Leben in Uruguay. Basta!

Man fand sich in meinem engsten Kreis damit ab, nicht ohne immer mal wieder eine Spitze abzulassen, Allein sein ist doof. Stimmt, aber man kennt es kaum anders. Ab einem bestimmten Alter waren und sind die Menschen ohne Partner. Da man als Rentner oder Witwer oft finanziell unabhängig ist, verschiebt sich einiges. Außerdem verschwanden Themen. Viele Frauen die ihr Leben als Hausfrau verbracht haben, steigen in  eine andere Welt. Meine Großmutter war eine aktive Frau, die das Leben mit der Familie genoss.  Meine Schwiegermutter bereiste die Welt. Eine Tante von mir wurde in sozialen Bereichen aktiv. Meine Mutter ging in ein Seniorenheim. Ein Onkel lebte allein in seinem Haus, nachdem seine Frau gestorben war. Er lebte so als würde sie noch leben. Ein anderer Verwandter stürzte sich mit 68 Jahren in die Weiberwelt. Warum sich mit Einer langweilen, wenn man sich mit Vielen vergnügen kann. Egal wohin die Richtung ging, man machte es alleine. Da ich schon immer selbstständig war, suchte ich meine Form für den Rest des Lebens. Primär der Wunsch, alles zu machen was man schon immer wollte. 
Fantastisches Ziel!

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Mir fehlte nichts....gar nichts. Ich durchlebte eine Zeit der Freiheit. Kaufte mir Schuhe soviel ich wollte, aß was ich wollte, zog mir Filme vom  Bett aus rein, drehte Musik auf maximum, das die Wände in  Schwung kamen.  Ein Leben nach meinen Wünschen. 
Die Begegnung mit einem Delfin war der absolute Höhepunkt meines Lebens. Auf der Reise in die Karibik bin ich einigen begegnet aber ein Delfin hat mich im Innersten getroffen. Es war eine Therapie mit Autistischen Kindern. Aber auch für alle, die mal persönlichen Kontakt mit diesen  Meeresbewohnern haben wollen, konnten dran teil haben. Ich wollte. Es war aufregend, wie diese Tiere mit den Kindern umgingen. Ich sah mir alles an und bemerkte einen Blick. Ein Delfin sah mich von der Seite mit einem Auge an. Es traf mich ins Innerste. Ich hatte Schmetterlinge im  Bauch. Pfleger winkten mir zu, ich  sollte ins Meer kommen. Der Fisch näherte sich mir und  berührte mich. Es war wunderbar. Seine Haut war weich. Einer der Pfleger signalisierte mir zuzuschauen was er macht. Er schwamm zu einer Boje, der Delfin schwamm hinter ihm und schob den Mann an den Füßen mit großer Geschwindigkeit zu einer schwimmenden Metallinsel. Faszinierend. Ich peilte die Boje an und spürte den Delfin. Er stupste mich am linken Fuß an und mir fiel siedeheiß ein, das erst vor ein paar Monaten eine Prothese in der linken Hüfte implantiert wurde. Der Pfleger signalisierte das ich meinen Körper steif halten sollte. Aber der Delphin schwamm um mich herum und rutschte an meinen linken Bein entlang. Dann setzte er seinen  Kopf an mein  rechtes Bein und drückte mich  in  Richtung der Insel. Ich flog! Wahnsinn! Der Fisch blieb bei mir. Die Schmetterlinge tobten in meinem Bauch. Da war ein Wesen von hoher Intelligenz. Er wusste welches Bein  er nehmen konnte.  Respekt. Aber noch mehr...Emotionen. Glück.






Sonntag, 3. September 2023

In Würde alt werden......Quatsch!!!

 Ich würde gerne alt werden........Touch!!!!



Zum ersten  mal habe ich diesen "WÜRDE" Spruch  bei jemanden gehört, der sich  aufregte weil seine Mutter einen rosa Hut auf hatte. Die ältere Dame konterte spontan, dass er noch  nie die Hüte der Mutter Königin von England gesehen hätte.  Die Verwandtschaft lachte aber der Sohn konnte sich gar nicht  beruhigen. Als die Mutter lauthals rief, man sei nicht auf einer Beerdigung , verließ er den Raum. Ich war 14 und verstand überhaupt nicht um was es ging. Meine Mutter zischte nur : "Peinlicher Auftritt in Rosa". Für mich  war da eine elegante Tante Tini, die in einem cremefarbenen Kostüm, mit einer altrosa Bluse und passenden Hut aufregend chic aussah. Sie hatte sogar Stöckelschuhe an. Meine Mutter stand in Birkenstocks und Streifen-Kleid da, das sehr große Ähnlichkeit mit ihren Hauskitteln hatte. Sie pumpte wie ein Maikäfer und nuschelte was von ...Altersignoranz. Als ich sie fragte wie alt Tante Tini wäre, lief sie rot an und würgte eine 61 raus. Rentnerin!!! Meine Mutter stand kurz vor einem Kollaps und ich  wollte was nettes sagen: " Mama du bist 11 Jahre jünger als sie". War wohl total falsch ! Es knallten Türen und die einzige Toilette im Haus war für einige Zeit besetzt. 

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Der Spruch durchlief einige Interpretationen. War man noch in der Liga der Generation meiner Eltern, liefen alle schon ab 55 Jahren in freundlichem Mausgrau herum. Zu  Falten musste man stehen, wenn man der Würde gerecht werden wollte. Mit 60 war man Rentner und wurde würdelos mit: " Wie geht es uns denn heute, Muttchen?"angesprochen. Das  gefiel vielen Mütter-und Väterchen nicht und  man verlegte den vollen Ehrgeiz  in würdevolleres Leben der Alten. Im Klartext...Menschen im Ruhestand, sollen sich würde-und stilvollvoll in den Tod verabschieden.  Aber es entstand ein neuer Wandel. Man  entdeckte die "Alten" als Geldquelle. Hießen die staatlichen Auffanglager noch Altersheime, schossen private, kirchliche Seniorenheime wie Pilze aus dem Boden. Nun lag man nicht mehr im Flur wegen Platzmangel, sondern befand sich in Gesellschaft Gleichaltrigen mit total überforderten Personal. Auch da wurde man angesprochen als hätte man nie ein würdevolles Leben gehabt. Es gibt und gab sicher Ausnahmen aber der Tenor stimmt. Preis/Leistung lief würdelos aus dem Ruder. 

Als mein Mann und ich meine Mutter zum letzten mal im Seniorenheim besuchten, lebte sie für schlappe 6000DM in einem schönen Zimmer. Wurde, wenn sie Glück hatte, einmal in der  Woche gebadet und nahm an den täglichen Essenzeiten teil. Es gab auch eine Menge Veranstaltungen. Aber wir sahen immer neue Gesichter am Esstisch. Man starb halt. Wir erinnerten uns an der  Äußerung das es etwas dauern könnte, bis meine Mutter einen  Platz bekäme. Es ging schnell, sehr schnell. Für uns stand fest, diese Form von Lebensende ist nicht unser Ziel. Fanden es weder interessant noch würdevoll, sondern nur teuer.

Meine Schwiegermutter war da ganz anders. Sie reiste um die Welt. Bin mit ihr in China gewesen. Haben zu dritt die Hurtig Route gemacht und sie besuchte uns bis zum 96 Lebensjahr in Uruguay. Ist mit fast104 Jahren in ihrem Appartement gestorben. Sie war immer aktiv. Sie hat mehrfach überlegt in ein Altersheim zu gehen oder "Altengerechtes Wohnen", wie sie es nannte. Aber es erschien ihr zu teuer! Für das Geld kann man Kreuzfahrten machen. Da hatte sie voll recht. Und machte es auch. Super....Ob es ein würdevoller Abgang ist, keine Ahnung...zumindest ein spannendes Leben bis zum Schluss. 

Sonntag, 30. Juli 2023

Die Generation der dritten Zähne






 

Die Generation der dritten Zähne.


In der ersten Phase meiner Witwenzeit, war ich voll damit beschäftigt alltagstauglich zu werden. Ich hatte mit meinem Mann eine Vereinbarung von Trennung der Talente. Herr Difi kochte gerne  und ich durfte die Spülmaschine füllen. Meine Person  konnte sich kreativ in Haus und Gartengestaltung einbringen und Herr Difi musste die Bäume anschleppen und die Finanzen dafür regeln. Das hört sich doch  sinnvoll an...klappt auch...aber nur zu zweit. Denn als die eine Säule wegbrach, konnte ich  weder den Küchenherd in Gang bringen, noch eine Überweisung machen. Bäume schleppen erst recht nicht. Kein Scherz. Ich  stand am Herd und das Gas ging aus. Ich habe nie im  Leben eine Gasflasche angeschlossen, geschweige transportiert oder in eine volle eingetauscht. Wie auch, das Fläschchen wiegt auch  leer viele Kilos. Einfach dem Ding einen Schubs geben damit es die Treppen runter donnert? Auch dann ist das Gasmonster noch nicht im Kofferraum. OK, habe mich  auf Elektro umgestellt. Freunde  haben mir geholfen auf eigene Beine zu stehen. Meine beste Freundin machte das einzig Richtige. Sie lobte mich wenn ich wieder was alleine  geschafft hatte. Sie sagte, sie  sei stolz auf mich. Das motivierte. Sie sagte mir jeden Zahlungstermin durch und wie ich über das Internet die Kosten erfahren konnte. In Uruguay bezahlt man in bestimmten Monaten Kraftfahrzeugsteuer oder Schulsteuern oder.....Diese Zeit des Umdenkens, war für mich eine schwierige Erfahrung. Ich hatte Glück. Da waren  Menschen auf die ich  mich verlassen konnte. Danke an dieser Stelle. Aus tiefster Seele...danke.  

Dienstag, 8. Juni 2021

Nun drehe ich am Rad!

Ein Knall....splitternde Glasgeräusche...

Erstarrte am PC auf der Galerie. Einbrecher? Nein, die Hunde hoben nur müde den Kopf. Sicher die Halbstarken. Haben immerhin in den letzten Wochen schon einiges geschafft. Lief runter und roch Alkohol. Party? Wieder NEIN! Da war niemand!

Montag, 7. Juni 2021

Eine verrückte Geschichte


Mindestens 4x habe ich den Minigott  aus Metall aufgehoben und wieder ins Regal gestellt ohne mich zu fragen wieso der Kleene auf dem Teppich lag.


Das war sein Platz. Links von den Druckersteinen. Weiß nicht mal was es für ein Gott es ist. 

Montag, 8. Februar 2021

2. Impftermin von den Honduras


 Geweckt wurde man vom Platzregen. Na super..Impfung der kleinen Katzen war angesagt. Da kommt es nicht auf den  Tag an, also schaute ich mir die Wetterprognose der Woche an. Suuuuper! Holte umgehend die  beiden Transportkisten raus. Es dauerte gar nicht so lange und die Sonne kam  sogar heraus. Also raus aus dem Haus. David machte eine Vollbremsung als er die Körbe sah. Weg war er. Friedrich schnupperte an Cocas Hamsterkäfig...drin war er. Typisch für dieses Katerchen, er legte sich  hin und wartete auf die Anderen oder was da sonst so kommt.  Temperament einer Wanderdüne. An mir schoss Corona vorbei. Also ging ich zum Kühlschrank und suchte was raus. Muscheln! Kurz  in der Mikrowelle anwärmen und meinen  Schnalzton machen.  Sie rannten mich fast um. Friedrich  fand das wohl toll, zumindest hatte er besonders große Ohrmuscheln in  meine Richtung. Hinein in die Transporttöpfe.  Muscheln wurden verteilt, was bedeutete, dass nun ein paar mehr Tiere in die Käfige wollten, OK, zumindest Muscheln haben wollten. Eine Muschel Ehrenrunde an alle. Es reichte nicht einmal. Und Tschüss! 

Schnappte mir einen Korb und mir war schlagartig klar, dass ich das nicht mehr lange schaffe.  Ein  Monat ist die erste Impfung her. Da konnte ich  sie noch locker tragen. Nun schleppte ich mich zum Auto. Ähnliche Nummer in die Praxis. Kaum im Behandlungszimmer angekommen, schlug sich die Ärztin vor den Kopf, sie hätte keinen Impfstoff! Dachte erst, es wäre ein Scherz. Musste dann lachen, da sie mit dem Problem  nicht allein war.Wie kann man auch  mit Corona und Covid zum Impfen kommen..... Man würde mich  anrufen.  Schlepperei zurück und ließ sie  zu Hause noch im Auto aus den Käfigen hüpfen. Sah so aus als hätten sie viel Spaß gehabt.