Ein etwas anderer Bericht von der Horror-Nacht in Köln: Eine Amerikanerin berichtet, wie sie Silvester erlebte.
Auch die amerikanische Studentin Caitlin Duncan (27) war an jenem 31. Dezember in Köln. Was sie erzählt, beginnt ähnlich wie die anderen Berichte: Duncan lief mit ihrem deutschen Freund durch den Kölner Hauptbahnhof, als sie ihn in der Menge verlor – und mit ihm Handy und Portemonnaie, die er in seiner Tasche trug.
«Ich schlug und trat um mich»
Plötzlich merkte die junge Frau, wie sie von fremden Männern umzingelt wurde. Einige betatschten sie, «einer stahl meine Mütze, ein anderer versuchte, mich am Hals und ins Gesicht zu küssen», erzählt Duncan der «New York Times». Sie habe versucht, Polizeibeamte zu Hilfe zu holen. Diese seien jedoch damit beschäftigt gewesen, den überfüllten Domplatten-Platz vor dem Bahnhof zu räumen.
Die 27-Jährige wurde in die Menge gerissen, Männer zogen sie an den Haaren. «Ich schlug und trat um mich und konnte mich befreien», so Duncan. Dann sei ein arabischstämmiger Mann auf sie zugekommen. Er fragte die junge Frau, ob sie Hilfe brauche.
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