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Mittwoch, 20. Januar 2016

Syrer formten in Köln Schutzschild um Studentin


Ein etwas anderer Bericht von der Horror-Nacht in Köln: Eine Amerikanerin berichtet, wie sie Silvester erlebte.



Am 16. Januar demonstrierten syrische Flüchtlinge in Köln gegen Gewalt an Frauen.
 
 


Die Berichte schockierten die Welt: Frauen erzählten, wie sie in der Silvesternacht am Kölner Hauptbahnhof von Männergruppen umzingelt, sexuell bedrängt und bestohlen wurden. Nach bisherigen Erkenntnissen waren unter den mutmasslichen Tätern vor allem Migranten aus dem nordafrikanischen und arabischen Raum. 766 Anzeigen sind bislang eingegangen.
Auch die amerikanische Studentin Caitlin Duncan (27) war an jenem 31. Dezember in Köln. Was sie erzählt, beginnt ähnlich wie die anderen Berichte: Duncan lief mit ihrem deutschen Freund durch den Kölner Hauptbahnhof, als sie ihn in der Menge verlor – und mit ihm Handy und Portemonnaie, die er in seiner Tasche trug.
«Ich schlug und trat um mich»
Plötzlich merkte die junge Frau, wie sie von fremden Männern umzingelt wurde. Einige betatschten sie, «einer stahl meine Mütze, ein anderer versuchte, mich am Hals und ins Gesicht zu küssen», erzählt Duncan der «New York Times». Sie habe versucht, Polizeibeamte zu Hilfe zu holen. Diese seien jedoch damit beschäftigt gewesen, den überfüllten Domplatten-Platz vor dem Bahnhof zu räumen.
Die 27-Jährige wurde in die Menge gerissen, Männer zogen sie an den Haaren. «Ich schlug und trat um mich und konnte mich befreien», so Duncan. Dann sei ein arabischstämmiger Mann auf sie zugekommen. Er fragte die junge Frau, ob sie Hilfe brauche.


Donnerstag, 17. Dezember 2015

Samstag, 12. Dezember 2015

Spenden aus Edinburgh - Zwölf Tonnen Hilfsgüter: Schottland spendet an München


Zwölf Tonnen Kleider haben Menschen aus Edinburgh als Spende nach München geschickt.
München - Zwei Bilder sind es im Grunde gewesen, die die Schotten dazu gebracht haben, mehr als großzügig zu spenden – und zwar für Flüchtlinge in und um München: einmal das erschütternde Foto des syrischen Jungen, der ertrunken am Strand der griechischen Insel Kos angespült worden war. Und dann das Bild der unzähligen Münchner, wie sie die Flüchtlinge in ihrer Stadt willkommen geheißen haben.
„Die Menschen aus Edinburgh und Umgebung haben unheimlich viel Sachen gespendet, die Flüchtlinge brauchen können, vor allem jetzt, da es kalt wird: Winterkleidung, Zelte, Schlafsäcke“, erzählt Denis Rutovic, Leiter der schottischen Hilfsorganisation „Edinburgh Direct Aid“ (EDA).

Samstag, 14. November 2015

Anschläge von Paris: Die Stunde der Geier


Flowers are laid outside the French embassy in Rome, Saturday, Nov. 14, 2015. French police on Saturday hunted possible accomplices of eight assailants who terrorized Paris concert-goers, cafe diners and soccer fans with a coordinated string of suicide bombings and shootings in France's deadliest peacetime attacks. (AP Photo/Gregorio Borgia)Flowers are laid outside the French embassy in Rome, Saturday, Nov. 14, 2015. French police on Saturday hunted …
Der Schock nach den Terroranschlägen in Paris sitzt tief, da machen sich einige selbst ernannte Propheten auf, das Schlimme zu deuten – für ihre eigenen politischen Ziele. Das ist infamer Missbrauch.
Ein Kommentar von Jan Rübel
Würde zeigt sich in Momenten der Krise. Frankreich erlebt gerade dunkle Stunden, erfüllt von Angst, Trauer und Wut. Das ganze Land war mit den Terrorattacken angegriffen worden – seine Freiheit, seine Lebensstile. Und so geeint erscheint langsam die Antwort: Die Würde überwiegt. Ihr werdet uns nicht klein kriegen, ihr mickrigen Idioten – das ist die Botschaft, die gerade durchsickert. Frankreich zeigt sich würdevoll.


Weitermerkeln

Zeit Online


Nein, die Kanzlerin ist noch nicht am Ende. Auch die deutsche Willkommenskultur wird von keiner Lawine mitgerissen. Nur mit der Hysterie sollte langsam mal Schluss sein.
Angela Merkel im November 2015
Angela Merkel im November 2015 © Stefanie Loos/Reuters
Wer in dieser Woche verfolgt hat, was in der Regierung dieses Landes passiert, den kann die Angst beschleichen, und die Verwunderung.
An Horst Seehofer hatte man sich ja schon fast gewöhnt. Im Streben, möglichst oft gegen statt mit der Bundesregierung an der Bewältigung der Flüchtlingskrise zu arbeiten, scheint der CSU-Vorsitzende schon seit Längerem vergessen zu haben, dass seine Partei auch Teil dieser Regierung ist.

Freitag, 13. November 2015

Subsidiärer Schutz

Nur mal so....

Wer in Deutschland einen Asylantrag stellt, erhält unter Umständen Schutz nach der Genfer Flüchtlingskonvention. Nach Angaben des Bundesamtes für Migration und Flüchtlingsschutz ist dies der Fall, "wenn sein Leben oder seine Freiheit in seinem Herkunftsland wegen seiner Rasse, Religion, Staatsangehörigkeit, seiner Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder wegen seiner politischen Überzeugung bedroht ist."

Einen eingeschränkten Status - "subsidiären Schutz" - erhalten dagegen Menschen, die nicht unter die Genfer Flüchtlingskonvention oder das deutsche Grundrecht auf Asyl fallen. Sie müssen zwar nicht in die Heimat zurück, etwa weil ihnen dort Todesstrafe oder Folter drohen oder Bürgerkrieg herrscht. Anders als Menschen mit Asyl- oder Flüchtlingsstatus bekommen sie aber zunächst nur eine Aufenthaltserlaubnis für ein Jahr, die verlängert werden kann.

Offener Brief Katholische Ordensobere proben Aufstand gegen Seehofer

In einem offenen Brief wenden sich bayerische Ordensobere gegen die Flüchtlingspolitik der CSU – mit einer Deutlichkeit, die im Dialog mit der Partei ungewöhnlich ist.
© dpa Mehr Nächstenliebe in der Flüchtlingspolitik: Bayerische Ordensleute appellieren an Seehofer.
Von einem „Klosteraufstand“ ist in Bayern die Rede – und diese Zuspitzung ist nicht ganz falsch. In einem offenen Brief „für ein menschenfreundliches Engagement für Geflüchtete“ wenden sich Ordensobere gegen die Flüchtlingspolitik der CSU in einer Deutlichkeit, die nicht alltäglich ist zwischen der katholischen Kirche und der bayerischen Mehrheitspartei, welche das C in ihrem Namen führt. Sie appellieren an den bayerischen Ministerpräsidenten und CSU-Vorsitzenden Horst Seehofer, „dringend von einer Rhetorik Abstand zunehmen, die Geflüchtete in ein zwielichtiges Licht stellt.“

Dienstag, 10. November 2015

Dieser Satz von Stephen Hawking bringt die Flüchtlingskrise auf den Punkt


HAWKING 
 
 
Jeden Tag kommen tausende Flüchtlinge in unser Land. Menschen, die ein neues Zuhause suchen oder wenigstens einen Ort, an dem sie nicht um ihr Leben fürchten müssen.
Viele Deutsche haben sich in den letzten Wochen für Flüchtlinge eingesetzt. Sie haben gespendet oder ehrenamtlich geholfen. An den Bahnhöfen wurden die Asylsuchenden herzlich in Empfang genommen.

Mittwoch, 4. November 2015

Abgeschnitten von der Welt


Abeer ist in Aleppo geblieben
Abeer, 22, hat sich entschieden in Syrien zu bleiben und dort zu helfen. Jetzt wurde ihre Stadt - Aleppo - von IS abgeriegelt.
Es ist Freitagnachmittag. Ich schalte das Radio ab. Flüchtlinge, Flüchtlinge, Flüchtlinge. Seit Monaten nun schon. Ich mag es einfach nicht mehr hören. Mag mich nicht mehr damit beschäftigen.
Dann klingelt mein Handy und zeigt die Nummer meiner syrischen Kollegin Abeer. Für sie ist Sonntag. Trotzdem will sie mit mir reden. Sie kennt Feiertage schon lange nicht mehr. In ihrem Land gibt es nicht mehr viel zu feiern. Sie ruft mich aus unserem Büro in Damaskus an, wo sie jetzt wohnt. Bis vor kurzem lebte sie in der Millionenstadt Aleppo – dem alten Handelszentrum Syriens an der türkischen Grenze. Studierte dort, feierte dort, liebte dort. Wie man das eben so tut mit 22.
Abeer klingt wie immer gelassen. Nur die ungewöhnliche Ernsthaftigkeit in ihrer Stimme verrät ihre Anspannung. „Aleppo ist seit 5 Tagen belagert. Die einzige Versorgungsstraße von der IS gekappt. Nichts und niemand kommt mehr rein oder raus“, erzählt sie mir. Bis 20 Meter vor die Uni seien sie vorgerückt. „Meine Mutter beginnt Lebensmittel zu horten und einzukochen.“
Jeder in Aleppo erinnert sich noch mit Schrecken an die letzte acht Monate andauernde Belagerung  vor zwei Jahren. „Wir sind verrückt geworden. Liefen durch die Straßen auf der Suche nach Lebensmittel. Aber es gab keine und niemand wusste, wie lange das andauern würde.“

Samstag, 31. Oktober 2015

Die Mannschaft.

DFB


Deutschland und die Deutschen stehen für Weltoffenheit, für Toleranz, für Hilfsbereitschaft, für Respekt, für Fairplay. Die Mannschaft lebt diese Werte seit Jahren.
In Zeiten, in denen Wenige die Werte Vieler missachten durch Hass, Aggression und Gewalt gegen Flüchtlinge, setzt das DFB-Team ein Zeichen. Die Mannschaft steht auf für ihre Werte.

Dienstag, 27. Oktober 2015

Seehofer

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat die ultimative Forderung von CSU-Chef Horst Seehofer nach einem Kurswechsel in der Flüchtlingspolitik zurückgewiesen. "Wir können den Schalter nicht mit einem Mal umdrehen, sondern müssen Schritt für Schritt vorgehen", sagte Merkel. Die Kanzlerin verwies auf die jüngsten europäischen Beschlüsse zum Umgang mit der Flüchtlingskrise: "Wir haben eine enge Zusammenarbeit auf der Balkanroute verabredet und Maßnahmen zur Verbesserung der organisatorischen Abläufe."
Seehofer hatte Merkel zuvor aufgefordert, bis zum 1. November bayerische Forderungen nach einer Begrenzung des Flüchtlingszuzugs umzusetzen. Andernfalls behalte Bayern es sich vor, auf eigene Faust zu handeln.
Seehofer hatte der "Passauer Neuen Presse" gesagt, nach Allerheiligen könne beurteilt werden, "ob Berlin bereit ist, die bayerische Forderung nach einer Steuerung und Begrenzung der Zuwanderung zu übernehmen". "Sollte ich keinen Erfolg haben, müssen wir überlegen, welche Handlungsoptionen wir haben."

Reuter


Verstehe die Aufregung bei Teilen der Bevölkerung. Aber wenn ein Politiker in einer hohen Position sich vor Angst in die  verbale Hose sch..., dann bekomme ich als Bürger angst. Seehofer steht kurz vor einem politischen Kollaps. Weder hat er eine rechtliche Grundlage einen Alleingang zu machen noch nützt es denjenigen Bürger der eh schon verunsichert ist und öffnet damit der  AfD die Tür. Er ist nicht nur ein verbaler Brandstifter sondern ebnet einer braunen Linie den Weg. Wollen das die Bürger? Ich nicht! Bin selbst erstaunt, dass ich mal für die Merkel wäre. Aber sie hat Rückgrat und packt rund um die Uhr an um Lösungen zu finden. Hut ab. Wem nützt das  Gejammer vom Flummi Seehofer. Selbst wenn es dieses Jahr 1 Million Flüchtlinge wären stehen locker 80 Millonen Deutsche dagegen.

Flüchtlinge auf Borkum: Notlösung ist Glücksfall

 


Inselbewohner heißen die ankommenden Flüchtlinge willkommen. Foto: dpa

Borkum. Kriegsfotos auf Handys, Folterspuren und seelische Wunden: Die Eindrücke der auf Borkum einquartierten Flüchtlinge erschüttern Insulaner und Touristen.

Borkum hat trotz oder gerade wegen seiner Randlage besonderen Charme: 280 000 Urlauber strömen jährlich auf die Nordsee-Insel in Niedersachsen. Davon leben rund 5200 Einwohner, und nach der Hauptsaison im Sommer und den Herbstferien ist jetzt eigentlich Flaute im Tourismusgeschäft. Doch nun sind völlig andere Gäste angereist. Erstmals sind Flüchtlinge auf Borkum einquartiert, obwohl der Wohnraum hier wie auf den anderen ostfriesischen Inseln knapp ist.


Mittwoch, 21. Oktober 2015

Die Scheinheiligkeit des Westens


Es ist nur eine Frage der Zeit, bis das erste Kind auf der Route erfriert.
Das Mädchen und ihre Mutter sind auf dem Weg, um die Grenze zu Serbien zu überqueren.

Wir sind zurück. Es regnet und ich kaufe eine neue Weste. Während ich, in die neue Daunenweste gehüllt im Café sitze, frage ich mich, ob es die Familie, der ich meine alte Weste gab, mittlerweile an ihr Ziel geschafft hat? Oder stehen sie noch immer an einer der unsäglichen Registrierungsstellen an Europas Grenzen und frieren?
Am Wochenende passierte, was passieren musste: Ungarn schloss seine Grenze zu Kroatien. Der Balkan wurde zum Nadelöhr. Als Transitländer sind Mazedonien, Serbien und Kroatien nicht darauf ausgelegt tausende Menschen täglich unterzubringen. Wieder habe ich die Bilder frierender Flüchtlingsfamilien im Niemandsland vor Augen, die samt Kindern im Freien übernachten müssen. Die Temperaturen sind seit ich den Balkan verlassen habe, um gut 10 Grad gefallen.


Sonntag, 18. Oktober 2015

Integration: Kein Zuckerschlecken


Die 17-jährige Ava möchte eines Tages Architektin werden.


Minderjährige Flüchtlinge wie Ava bekommen im Clearing-House der SOS-Kinderdörfer in Salzburg eine zweite Chance im Leben.
„Ich sehe auf dem Bild drei Frauen im Café. Sie sind Freundinnen und trinken Eiscrème.“ Die 17-jährige Somali Ava schaut abwartend Deutschlehrerin Marlene an. „Gut! Aber denk noch einmal nach und sag es noch einmal.“
Die schlanke Somali mit dem Kopftuch und dem langen bunten Kleidern runzelt die Stirn und wiederholt dann fehlerfrei: „Die Freundinnen ESSEN Eiscrème.“ Ich frage sie, wie sie sich ihre Zukunft vorstellt. Ihre schlichte Antwort: „Ich will Architektur studieren und hier in Österreich ganz normal leben.“


Samstag, 17. Oktober 2015

Ein leuchtendes Zeichen quer durch Berlin..


 Lichterkette für Flüchtlinge 2 (Quelle: dpa)

 

Auf den Pegida-Demos in Dresden und anderwo verschärft sich der Ton gegenüber Flüchtlingen. Dagegen wollten viele Berliner ein Zeichen setzen. Sie bildeten eine rund 30 Kilometer lange Lichterkette mit Kerzen und Taschenlampen. Doch die Kette hatte Lücken, weil statt der erhofften 30.000 nur rund 8.000 Teilnehmer kamen.

Mit einer rund 30 Kilometer langen, teilweise lückenhaften Lichterkette quer durch Berlin haben viele Berliner am Samstagabend ein Willkommenszeichen für Flüchtlinge gesetzt. Der Organisator und Pfarrer Peter Kranz sprach zunächst von etwa 20.000 bis 25.000 Teilnehmern. Die Polizei zählte jedoch nur rund 8000 Teilnehmer. An einigen Stellen standen die Menschen sehr dicht, andernorts taten sich auch dagegen Lücken auf. "Es ist ein kleiner Wehrmutstropfen, dass die Kette nicht geschlossen werden konnte, aber wir sind trotzdem froh, dass so viele Menschen da waren", sagte Mit-Organisator Markus Blanke dem rbb.

Die Lichterkette wurde für rund 15 Minuten auf der West-Ost-Achse zwischen Staaken am westlichen Berliner Stadtrand und Kaulsdorf im Osten gestaltet. Unter dem Hashtag #Lichterkette twitterten viele Teilnehmer Bilder, die eine geschlosssene Kette zeigen. Im Ortsteil Spandau hätten an einigen Stellen nicht besonders viele Menschen gestanden, sagte Blanke. Voll sei es hingegen in Mitte am Alexanderplatz, am Brandenburger Tor und an der Siegessäule sowie am Ernst-Reuter-Platz gewesen.


Montag, 28. September 2015

Das Geld bekommen wir alle

Wie blöd kann man sein...

Der Bund zahlt den Ländern künftig eine Kopfpauschale für Flüchtlinge – und weckt damit Neid. Völlig unbegründet: Die Kommunen profitieren, die Asylbewerber nur bedingt.

Eine Willkommensklasse in Berlin
Eine Willkommensklasse in Berlin © Britta Pedersen/dpa
670 Euro! Mehr als Hartz-IV, das ist Bafög-Höchstsatz – kaum ist die Entscheidung des Flüchtlingsgipfels bekannt, schimpfen die ersten über die angeblich unverhältnismäßige Höhe der Unterstützung, die der Bund den Ländern pro Monat und Flüchtling zahlen wird.
Das ist natürlich Quatsch. Die 670 Euro sind kein Begrüßungsgeld für die Flüchtlinge – an der Höhe der Leistungen, die sie erhalten, ändert sich nichts. Das Geld bekommen die Bundesländer, die es an ihre Kommunen weitergeben sollen, damit diese die Unterbringung und Versorgung der Flüchtlinge sicherstellen können, wie es ihre Aufgabe ist.

Sonntag, 27. September 2015

Villingen-Schwenningen

(heißes Pflaster) 
 

Polizei widerspricht Flüchtlings-Gerüchten


Villingen-Schwenningen - Mit zunehmender Anzahl von Asylsuchenden tummeln sich auch rund um die die Flüchtlingsunterkünfte in Villingen zahlreiche Gerüchte.
Nicht nur im Internet, sondern auch bei Gesprächen in betroffenen Vierteln oder in der Stadt gibt es immer wieder Äußerungen zu Vorgängen rund um die bedarfsorientierte Erstaufnahmestelle (BEA) und die Unterkünfte des Landratsamtes, die ohne sie zu hinterfragen weiter verbreitet werden. Wir haben die Polizei mit fünf der Gerüchte konfrontiert, Pressesprecher Thomas Sebold hat sich hierzu geäußert.
"Es gibt deutlich mehr Diebstähle." Sebold: Wir haben im Vergleich zum Vorjahr (Januar bis August) eine tendenziell gleichbleibende Diebstahlrate. Genaue Zahlen werden allerdings erst mit der Vorstellung der Kriminalstatistik 2015 – voraussichtlich im Januar 2016 – veröffentlicht.


Samstag, 26. September 2015

Flüchtlinge und Uruguay

Bin nun mehrfach erinnert worden das ich Uruguay als Thema hätte. Aber Hola....
es ist kein Themenforum , sondern ein privater Blog. Nicht mehr oder weniger. Nehmt es als öffentliches Tagebuch. Und somit werde ich alles rein stellen, was für mich wichtig ist. Natürlich kamen die Sätze in deutsch! Man muss dem nicht folgen aber finde es irritierend, dass man mir vorschreiben will, wie ich meinen Blog zu führen hätte.
Kann doch nicht am Thema vorbei gehen was mich echt berührt um zu schreiben, dass in Uy mal wieder der Frühling ausgebrochen ist. Die Polizei im Großeinsatz.

Freitag, 25. September 2015

Bund und Länder einig über Maßnahmenpaket für Flüchtlinge

Asylbewerberleistungen 

Bundesregierung und die Länder haben sich in siebenstündigen Verhandlungen auf ein Maßnahmenpaket zur Bewältigung der hohen Flüchtlingszahlen geeinigt. Das teilten Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten am Abend in Berlin mit. Vereinbart wurde unter anderem, dass der Bund die Länder ab 2016 dauerhaft mit einer Pauschale pro Flüchtling und Monat finanziell unterstützt - und ihnen insgesamt mehr als vier Milliarden Euro zahlt.

"Wir dürfen gemeinsam sagen, dass wir eine sehr intensive gemeinsame Arbeit erfolgreich abschließen konnten", sagte Merkel nach dem Treffen im Kanzleramt. Die finanziellen Absprachen wertete sie als "faire Lastenverteilung". Für die Flüchtlinge solle gelten: "Wir wollen denen Schutz geben, die Schutz brauchen." Menschen ohne Bleibeperspektive müssten Deutschland aber wieder verlassen.

Donnerstag, 24. September 2015

Ungarn baut Zaun auch an slowenischer Grenze

dpa, 24.09.2015 18:53 Uhr