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Donnerstag, 15. Juni 2023

Paso Severino und OSE

 



Die Frage steht im Raum wie, wie ein Land mit einigen der saubersten und reichlichsten Wasserquellen der Welt, nur für ein paar Wochen noch Wasservorräte haben kann?
Über 1182 mm pro Jahr an Regenwasser.  Uruguay verfügt über der größten Grundwasserreserven der Welt. 

Montevideo war die erste Stadt in Lateinamerika, die über ein öffentliches Sanitärsystem verfügte. Wie kann es möglich sein, dass  salziges Wasser aus den Leitungen kommt? Die Metropole Montevideo bezieht ihr Trinkwasser ausschließlich aus dem Fluss Santa Lucía. In den  letzten Jahren  hat sich gerade da die Landwirtschaft sehr verändert. Nicht nur die Herstellung von Papierzellstoff.  Einige Schätzungen gibt es, dass bis zu 80 % des gesamten Trinkwasserverbrauchs  für die Landwirtschaft drauf geht.  

Historisch gesehen verfügte Uruguay über eine sehr gute Wasserinfrastruktur, aber Es mangelt an jüngsten Investitionen. Offizielle Schätzungen liegen bei 50 % das das gesamte Trinkwasser in Uruguay durch undichte Rohre  verloren geht. 

Es muss ein Umdenken stattfinden. Der Aufschrei war ein Signal. Auch hier ist der Klimawandel angekommen!

Es gibt auch ein gutes Beispiel, wie es laufen kann. Die Wasserkommissionen im Einzugsgebiet des Tacuarembó-Flusses und der Laguna del Sauce in Maldonado funktionieren beispielsweise sehr gut. Daher gibt es bereits erfolgreiche, praktikable Modelle des Wassermanagements.

Hinzu muss die Aufklärung kommen, dass man nicht unter fließendem Wasser das Geschirr spült.....oder,oder,oder. 

OSE verlegt tropfenweise Plastikrohre. Das Material ist super aber es muss metern, sprudeln.


Humor


 

Guten Morgen