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Sonntag, 4. November 2018

Eintrag? Frei

Uruguayer*innen dürfen jetzt unbürokratisch ihren Geschlechtseintrag ändern. Damit hat das Land eines der liberalsten Trans*-Gesetze der Welt.


TAZ
 Zwei Menschen lachen und weinen vor Freude
Für Aktivist*innen war die Gesetzesänderung in Uruguay ein Grund für Freudentränen Foto: ap


Das beschauliche Uruguay verbinden viele mit legalem Gras, Matetee und vielleicht noch mit dem linken Expräsidenten „El Pepe“. Aber Uruguay ist nicht nur beim Thema Kiffen den meisten anderen Ländern weit voraus. Gerade hat das südamerikanische Land das „Ley Integral para Personas Trans“ verabschiedet – ein Gesetz, nach dem die individuelle Geschlechtsidentität aller Bürger*innen vollständig anerkannt werden soll. „Es ist das wahrscheinlich weitreichendste Transsexuellengesetz der Welt“, sagt Rodrigo Falcón vom Kollektiv Trans Boys Uruguay in einem Gespräch mit der taz.
Das neue Gesetz sieht unter anderem vor, die Veränderung des Namens und Geschlechts­eintrags im Pass zu einem einfachen behördlichen Akt zu machen. Wo vorher ein zeitaufwendiges juristisches Verfahren nötig war, soll künftig ein Gang zum Amt reichen. Außerdem wird eine Ein-Prozent-Quote für Trans* im öffentlichen Dienst angestrebt. Und Menschen, die während der Militärdiktatur in Uruguay aufgrund ihrer geschlechtlichen Identität Opfer staatlicher Gewalt wurden, erhalten Reparationszahlungen von rund 350 Dollar pro Monat.

FIFA U-17-Frauen-WM 2018 Südafrika als erstes Team in Uruguay angekommen




Rund zwei Wochen vor Beginn der FIFA U-17-Frauen-Weltmeisterschaft Uruguay 2018 ist mit Südafrika der erste Teilnehmer im Gastgeberland eingetroffen. Am Sonntag, 28. Oktober, landete das Team von Trainerin Simphiwe Dludlu am Flughafen von Montevideo.
Von dort ging es per Bus nach Maldonado, wo am 13. November das erste Spiel in der Gruppe B gegen Mexiko ausgetragen wird. Drei Tage später folgt an gleicher Stelle das Duell gegen Japan, ehe zum Abschluss in Montevideo Brasilien wartet.

Alles ist ruhig


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