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Donnerstag, 9. November 2017

US-Regierung setzt von Trump angekündigte Strafmaßnahmen gegen Kuba um


Trump zeigt seine Kuba-Anordnung vom Juni


AFP

Die US-Regierung setzt die von Präsident Donald Trump angekündigten Sanktionen gegen Kuba um. Finanzminister Steven Mnuchin erklärte am Mittwoch, gemäß der künftigen Kuba-Politik dürften wirtschaftliche Aktivitäten nicht der kubanischen Armee oder den Geheim- und Sicherheitsdiensten zugute kommen. Die Maßnahmen, die am Donnerstag in Kraft treten, sollen die Regierung in Havanna "ermutigen, sich in Richtung größerer politischer und wirtschaftlicher Freiheit für das kubanische Volk zu bewegen".

 
Trump hatte im Juni vor jubelnden Exilkubanern in Miami die Rücknahme von Lockerungen bei den Reise- und Handelsbeschränkungen mit dem Karibikstaat verkündet. Im Publikum waren auch Veteranen der von der CIA unterstützten und gescheiterten Schweinebucht-Invasion 1961 zum Sturz des kubanischen Revolutionsführers Fidel Castro.
Die Lockerungen hatte Trumps Vorgänger Barack Obama eingeführt. Durch Trumps Anordnung werden nun unter anderem Finanztransaktionen mit dem kubanischen Tourismuskonzern Gaesa verboten, hinter dem die Armee des Landes steht. Gaesa betreibt Joint Ventures auch mit US-Unternehmen, unter anderem mit der Hotelkette Marriott. An der Spitze des Tourismuskonzerns steht der Schwiegersohn des kubanischen Präsidenten Raúl Castro, Luis Rodríguez López-Callejas.
Eine vom US-Außenministerium erstellte Liste enthält unter anderem dutzende Hotels in Havanna und anderen Tourismusorten, Geschäfte in der Altstadt der Hauptstadt, Yachthäfen, Rum-Destillerien, ein Einkaufszentrum und einen Immobilienmakler. US-Bürger, die nach Kuba reisen wollen, dürfen dies künftig nur im Zuge einer von einer US-Firma veranstalteten Kulturreise mit einem Fremdenführer tun.
Unter Obama hatten sich beide Staaten nach Jahrzehnten der Konfrontation einander angenähert und im Juli 2015 wieder diplomatische Beziehungen aufgenommen. Diese hatte Washington zwei Jahre nach der kubanischen Revolution von 1959 abgebrochen. Die diplomatischen Beziehungen stellte Trump nicht in Frage....

3 Kommentare:

  1. Fasse es nicht. Allein diese Unterschrift...das ist nun Amerika first... Wo ist die Freiheit? Dürfen nicht mal frei entscheiden wo sie hin fahren. Habe immer das Gefühl das er Obama hasst. Denn alles was sein Vorgänger geschafft hat, hackt er dran rum. Er geht an alles negativ ran. Was hat er wirklich für das amerikanische Volk geschafft? Als wenn nur Amerikaner nach Kuba fahren würden. Viele Kreuzfahrtschiffe laufen es an. Bei Rundreisen, steht es mit auf dem Programm. Auf meinem persönlichen ..auch. Und was soll das mit den Hotels? Wenn da Trump drauf stehen würde,in dezentem Ausmaß von 3 Metern, gäbe es Sonderflüge für Schnäpchenpreise. Tischkantenbeißen angesagt.

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  2. Für die Kubaner vielleicht besser. Sanfte Veränderungen. Habe immer mit den Ohren geschlockert wenn man negatives über Amerika sagte. Hat man die Luftbrücke schon vergessen? Nun fange ich selber an zu schimpfen. Geht allerdings um den Trump Clan. Stelle mir so vor, die Merkel und Co würden erst einmal alle wichtigen Posten mit ihrer Familie besetzen. Die Kohle wäre schon mal sicher. Merkel zieht ein T-Shirt an mit Sachen in eigener Werbung. Man hat ja sonst nichts zu tun. Und am Abend bei einem Gläschen Wein Twittert man lustig los wie blöd die anderen sind. Wie viele Tage wäre eine solche Bundeskanzlerin im Amt?

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  3. Hihi.....in den meisten Ländern muss man schon bei Verdacht von diesen Punkten zurück treten. Frage mich auch immer wieder, was muss er noch tun, damit ein Punkt gesetzt wird. Das amerikanische Volk ist ja nicht blöde aber es ist als würden sie unter Schock stehen und warten noch immer auf das dieser Trump ein Kaninchen aus dem Hut zaubert. Zumal mir persönlich der Mann angst macht. Er hat Befugnisse, die in Deutschland gar nicht möglich sind. Statt Diplomatie, tumpelt er und provoziert. Das kann für alle ins Auge gehen.

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