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Dienstag, 9. Juni 2015

Gaucho-Wettstreit in Uruguay: Männer, die von Pferden fallen


Gaucho-Wettbewerb: Harte Kerle, harte Landung
REUTERS


Nix für schwache Knochen: Bei einem Gaucho-Wettstreit in Uruguay ist der Abflug der Teilnehmer vom Pferd programmiert. Ein guter Reiter zu sein reicht aber ohnehin nicht - auch Sanges- und Dichterkünste sind gefragt.
Auch nicht viel sanfter ging dieser Gaucho zu Boden.

Hohe Verletzungsgefahr? Egal. Zweifelhafte Haltung zum Tierschutz? Wen interessiert's. In Montevideo sind Gauchos aus Uruguay, Argentinien und Brasilien zusammengekommen, um den Besten ihres Fachs zu finden - und das Publikum ist begeistert.



Vergleichsweise fest sitzt dieser Teilnehmer noch auf dem Pferd - wie lange er...
Bei dem jährlichen Wettbewerb geht es nicht nur ums Reiten, wie der TV-Sender Telesur berichtet. Die Teilnehmer messen sich in ihrer Fertigkeit mit dem Lasso und in Wettbewerben zwischen sogenannten Payodores. Dabei ist das etwas seltsam anmutende Ziel, den Gaucho-Job in Liedern romantisch zu verklären.

Das Pferd ist weg, der Boden hart: ein Gaucho nach dem Abwurf.
 Das Pferd ist weg, der Boden hart: ein Gaucho nach dem Abwurf.

Am spektakulärsten ist aber das Rodeo. Laut Telesur kann die Teilnahme durchaus lebensgefährlich sein. Der Beliebtheit der Veranstaltung schadet das nicht. Die Gauchos werden verehrt wie Stars
ulz
Für diesen Teilnehmer dürfte dieser Moment der letzte seines Rittes gewesen sein. 



Da bist du platt: Ein Pferd begräbt den Reiter unter sich.
Da bist du platt: Ein Pferd begräbt den Reiter unter sich.  



Ein Gaucho geht über den Reitplatz: Die Teilnehmer kommen aus Uruguay,...



Dass bei dem Wettbewerb Gefahr für Leib und Leben besteht, mag man angesichts...


Rodeo ist nur eine der Disziplinen, in denen sich die Teilnehmer messen. Sie... 

Rodeo ist nur eine der Disziplinen, in denen sich die Teilnehmer messen. Sie müssen auch ihr Geschick mit dem Lasso und als Sänger und Dichter zeigen.




Spiegel Online

5 Kommentare:

  1. Ist schon irre gewesen. Lara

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  2. Ich hasse es genauso sehr wie Stierkämpfe!!!!

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  3. Da gibt es schon einen Unterschied, die Stiere werden gequält und getötet........ Unabhängig vom Wettbewerb werden auf dem Land die Pferde eingeritten. Das können nur die besten Reiter. Da wächst kein Tier heran und lässt sich den Sattel umlegen und man macht gleich einen kleine Ausritt. Aber man muss ja nicht hin gehen. Habe erst vor vier Jahren dieses Fest erlebt. Da gab es noch mehrere Diszipline. Kuhreiten, Gesänge von Vater und Sohn, Geschicklichkeitsreiten von Kindern, Vorstellung von neu geborenen Kindern, die mit Windel im Spagat auf den Pferden mit stolzen Vätern saßen. Essen und Trinken, sich treffen, austauschen sind Bestandteil solcher Feste. Es gibt sogar eine deutsche Gruppe, die sich regelmäßig auf dem Land trifft. Kleine Veranstaltungen, denn da ist originale Tradition.

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  4. Die Demonstrationen in MV, die eh immer nur mit einer Handvoll Menschen statt fand, hat sich doch aufgelöst. Diese Pferde leben im Freien und können sich voll austoben. Dann haben sie sekundenlang Stress und landen wieder auf der Weide. Das Leben nun mal nicht stressfrei, schätze das Leben in der Box ist schlimmer. LG

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  5. Man sollte eher den Menschschutz aktivieren. Nicht umsonst steht dort ein Notfallwagen. Habe es selber erlebt, das zwei Unfälle kurz hinter einander passierten und die Emergencia war noch nicht zurück. Sah schlecht für den Mann aus.Lag auch kurz unter einem Pferd.Das ist vielleicht der eigentliche Kitzel, wie wenn ein Torero aufgespießt wird.Finde Criolla auch nicht so toll, aber man sollte Traditionen respektieren.Man muss ja nicht mitmachen. Bei den Stierkämpfen gibt es auch ein Umdenken.Der traditionelle Stierkampf ist Tierquälerei.In Portugal gibt es die unblutigen Veranstaltungen.

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