REUTERS
Nix für schwache Knochen: Bei
einem Gaucho-Wettstreit in Uruguay ist der Abflug der Teilnehmer vom
Pferd programmiert. Ein guter Reiter zu sein reicht aber ohnehin nicht -
auch Sanges- und Dichterkünste sind gefragt.
Hohe Verletzungsgefahr? Egal. Zweifelhafte Haltung zum Tierschutz?
Wen interessiert's. In Montevideo sind Gauchos aus Uruguay, Argentinien
und Brasilien zusammengekommen, um den Besten ihres Fachs zu finden -
und das Publikum ist begeistert.

Bei dem jährlichen Wettbewerb geht es nicht nur ums Reiten, wie der TV-Sender Telesur berichtet. Die Teilnehmer messen sich in ihrer Fertigkeit mit dem Lasso und in Wettbewerben zwischen sogenannten Payodores. Dabei ist das etwas seltsam anmutende Ziel, den Gaucho-Job in Liedern romantisch zu verklären.
Bei dem jährlichen Wettbewerb geht es nicht nur ums Reiten, wie der TV-Sender Telesur berichtet. Die Teilnehmer messen sich in ihrer Fertigkeit mit dem Lasso und in Wettbewerben zwischen sogenannten Payodores. Dabei ist das etwas seltsam anmutende Ziel, den Gaucho-Job in Liedern romantisch zu verklären.
Das Pferd ist weg, der Boden hart: ein Gaucho nach dem Abwurf. Am spektakulärsten ist aber das Rodeo. Laut Telesur kann die Teilnahme durchaus lebensgefährlich sein. Der Beliebtheit der Veranstaltung schadet das nicht. Die Gauchos werden verehrt wie Stars
Da bist du platt: Ein Pferd begräbt den Reiter unter sich.
Rodeo ist nur eine der Disziplinen, in denen sich die Teilnehmer messen. Sie müssen auch ihr Geschick mit dem Lasso und als Sänger und Dichter zeigen.
Spiegel Online
Ist schon irre gewesen. Lara
AntwortenLöschenIch hasse es genauso sehr wie Stierkämpfe!!!!
AntwortenLöschenDa gibt es schon einen Unterschied, die Stiere werden gequält und getötet........ Unabhängig vom Wettbewerb werden auf dem Land die Pferde eingeritten. Das können nur die besten Reiter. Da wächst kein Tier heran und lässt sich den Sattel umlegen und man macht gleich einen kleine Ausritt. Aber man muss ja nicht hin gehen. Habe erst vor vier Jahren dieses Fest erlebt. Da gab es noch mehrere Diszipline. Kuhreiten, Gesänge von Vater und Sohn, Geschicklichkeitsreiten von Kindern, Vorstellung von neu geborenen Kindern, die mit Windel im Spagat auf den Pferden mit stolzen Vätern saßen. Essen und Trinken, sich treffen, austauschen sind Bestandteil solcher Feste. Es gibt sogar eine deutsche Gruppe, die sich regelmäßig auf dem Land trifft. Kleine Veranstaltungen, denn da ist originale Tradition.
AntwortenLöschenDie Demonstrationen in MV, die eh immer nur mit einer Handvoll Menschen statt fand, hat sich doch aufgelöst. Diese Pferde leben im Freien und können sich voll austoben. Dann haben sie sekundenlang Stress und landen wieder auf der Weide. Das Leben nun mal nicht stressfrei, schätze das Leben in der Box ist schlimmer. LG
AntwortenLöschenMan sollte eher den Menschschutz aktivieren. Nicht umsonst steht dort ein Notfallwagen. Habe es selber erlebt, das zwei Unfälle kurz hinter einander passierten und die Emergencia war noch nicht zurück. Sah schlecht für den Mann aus.Lag auch kurz unter einem Pferd.Das ist vielleicht der eigentliche Kitzel, wie wenn ein Torero aufgespießt wird.Finde Criolla auch nicht so toll, aber man sollte Traditionen respektieren.Man muss ja nicht mitmachen. Bei den Stierkämpfen gibt es auch ein Umdenken.Der traditionelle Stierkampf ist Tierquälerei.In Portugal gibt es die unblutigen Veranstaltungen.
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