Seiten

Freitag, 14. März 2014

Light Produkte

Besonderer Wert wird auf Light Produkte gelegt....nicht übersehen, hier handelt es sich um junge Menschen die zum Teil im Wachstum sich befinden und lernen sollen.

Zitat der MSP Liste
Vorzugsweise fettarme Milch in irgendeiner Form .Milchprodukte ( Sauermilch , Joghurt , etc..) Aus ganzen , Magermilch oder fettarme , die die Kriterien in der Gehalt an Nährstoffen und Energie erfüllen aus Milch hergestellt .
oder

Käse kann fettarme ( . Mager , Ricotta, Mozzarella, danbo cuartirolo  )Zu dieser Gruppe gehören : Milchdesserts , aus ganzen , Magermilch oder fettarme Milch,

oder

 Fette, Zucker und Natrium die maximale Stellung nicht überschreitet.

Hier ein Auszug ...


Light-Produkte: Allgemeines
Die Bezeichnung „leicht" oder „light" verführt viele zum Kauf von Lebensmitteln für Tagsüber in dem Glauben, sie könnten hier bei gleichen Portionen mit weniger Kalorien auskommen. Unbewusst holen Sie sich damit echte Dickmacher auf den Tisch. Das was als light bezeichnet wird, steht im Ermessen des Herstellers. Es kann alles Mögliche bedeuten: leicht bekömmlich, leicht verdaulich, leicht und locker, zuckerfrei, kalorienarm, fettarm, koffeinarm oder kohlensäurearm.
Die Lebensmittelchemikerin und Biologin Dr. Inge Hoffmann rät: „Lassen Sie sich nichts vormachen, wenn Sie auf einem Light-Produkt scheinbar exakte Zahlen entdecken. So klingt 60 Prozent weniger Fett beispielsweise gut, doch viel zu häufig werden Ihnen statt der tatsächlichen Einsparung nur beschönigende Kunststücke präsentiert. Meist findet man auf dem Etikett keine eindeutigen Hinweise, worauf sich die Prozentangabe bezieht – auf das Gesamtgewicht oder die Trockenmasse oder gar auf ein vergleichbares Produkt? Besser ist es, diese Lebensmittel zu vermeiden. Light-Produkte sind auch nicht unbedingt gesunde Produkte, denn häufig sind sie mit Zusatzstoffen überfrachtet. Zudem sind sie teurer."

 Alles wird Ihnen „leichter" gemacht: Käse, Joghurt, Wurst, Mayonnaise, Desserts, Margarine. Aus den Lebensmitteln wird das herausgenommen, was gut schmeckt und nahrhaft ist. Stattdessen kommt hinein, was preiswert ist und keinen Nährwert besitzt – Luft, Wasser und einige künstliche Zusätze. Anders als unser „light-gläubiger" Verstand lässt sich unser Magen aber nicht betrügen. Nach dem Light-Genuss signalisiert er dem Hungerzentrum: „Wir haben noch nicht genug. Bitte mehr!" Wird diesem Befehl gefolgt, haben Sie schnell die doppelte Menge verspeist.

 Wie mache ich aus einem Päckchen Butter vier Päckchen Light-Butter? Ganz einfach. Man nehme: viel Wasser, eine Portion Zitronenfasern für die Konsistenz und einen Schuss Karottensaft für die Farbe. Ordentlich kneten – fertig. "Sieht aus wie Butter, riecht wie Butter, aber ist fast nur Wasser", sagt der Lebensmitteltechnologe Sebastian Lege und grinst sich eins. Zitat aus einer ZDF Sendung.




Nur das macht nichts da man ja weder Butter oder Margarine  in der MSP Liste erlaubt sondern nur Öl! Wagenöl? Oder doch ein anderes preiswertes Haaröl?

Es wird zur Satire, die bestimmt gut gemeint ist aber etwas wichtiges vergisst oder übersieht. Wir brauchen Fette. Besonders Kinder. Da sehe ich nur noch die Nüsse. Diese wiederum sind verdammt teuer in Uruguay.


Fette und Öle sind lebenswichtig. Kinder brauchen sie als
  • Energiespender
  • Bausubstanz für Körperzellen und Hormone
  • Träger fettlöslicher Vitamine
  • Lieferant lebensnotwendiger Fettsäuren.

Als Träger von Geschmacks- und Aromastoffen ist Fett für den Genuss und Wohlgeschmack der Speisen mitverantwortlich. Mit rund 9 kcal pro Gramm liefert es jedoch auch reichlich Energie. Der Fettanteil an der Energiezufuhr ist bei Kindern und Jugendlichen in den letzten Jahren zwar zurückgegangen, aber immer noch  hoch.

Bei Kleinkindern (1 - 4 Jahre) liegt der Richtwert für die empfohlene Fettmenge bei 30 bis 40% der Gesamtenergie. Im Hinblick auf Wachstum und Entwicklung wird die notwendige Energiezufuhr durch einen höheren Fettanteil in der Nahrung erleichtert. Kinder ab 4 Jahren sollten nur noch 30 bis 35% der täglichen Gesamtenergie in Form von Fetten und Ölen verzehren. Daraus ergeben sich als Anhaltswerte für die verschiedenen Altersgruppen:

Alter
Fett/Tag
1 - 4 Jahre
35 - 47 g
4 - 7 Jahre
50 - 56 g
7 - 10 Jahre
60 - 70 g
10 - 13 Jahre
75 - 84 g
13 - 15 Jahre
80 - 95 g

 Die Unterteilung erfolgt in gesättigte, einfach ungesättigte und mehrfach-ungesättigte Fettsäuren. Die Fette sind am Aufbau verschiedener Zellstrukturen beteiligt. Für den Körper Ihres Kindes spielt es eine Rolle, welche Fettsäuren ihm über die Nahrung zugeführt werden, denn genau diese wird es in die Zellwände einbauen.
     
4- bis 6-jährige Kleinkinder
Pro Tag hat  zirka 55 g Fett zu gute. Das können Sie wie folgt aufteilen:
  • Pro Tag 4 Esslöffel hochwertiges Öl.
  • Als Streichfett pro Tag 1 Esslöffel Butter.
  • Pro Tag 1 Kaffeelöffel Nüsse.

Und so weiter... wenn man auf den Magerkram verzichten würde, wäre man schon in der Spur.
Sehe es als Vorteil das man sich Gedanken über die Ernährung macht nur muss sie fördern nicht  behindern. Gerade Kinder brauchen mehr Fett als Erwachsene. Man stellt es hin als wären alle übergewichtig und brauchen dringend eine DIÄT. Zwangsverordnet. Man stelle sich vor ein Kind hätte Untergewicht, was gerade in den armen Länder häufig ist, dass hätte kaum eine Möglichkeit sich zu entwickeln. Und wo leben wir? In einem Schwellenland. Man braucht nur eine vielseitige unbehandelte Kost. Mit unbehandelt meine ich ....verändern!
In Deutschland bekamen wir Studenten 1972.... 3 verschiedene Gerichte. Von billig  bis nicht teuer. Trotzdem wurde immer darauf geachtet das Kalorien und Fette drin waren. Spagetti mit Öl und Kräutern war eine Billigfassung. Aber man machte sich Gedanken über was man so braucht wenn man auch kaum Geld hatte.

Falls ihr anderer Meinung seid, sagt es.Mir bereitet die Gesundheitspolitik Magenschmerzen.

2 Kommentare:

  1. Wichtiger ist, dass die Kinder keinen Spaß am Essen lernen. Daraus können auch keine Spitzenköche entstehen.Wäre interessant ein Restaurant zu eröffnen mit Kalorienzähler und Veganer, wie andere Richtungsmodekost. Müste doch bombig laufen.

    AntwortenLöschen
  2. Stimmt..eine Marktlücke. Allerdings sind es nur ein paar Prozent die das machen. Aber sich auf Modekicks einstellen, müsste laufen. Von platt gefahrenen Biohühnern bis zu Veganer ei..ei...Eierlikör. Natürlich aus Tofu getröpfelt. Könnte es nicht, da Essen eine schöne Sache ist. Einfach zu wichtig als damit nur ans Geld zu denken. Hier in Uy kann ich Hühner vom Bauern holen. Echte frei laufende Hühner die im Mist kratzen durften. Aber es gibt da auch Probleme. Hier sind Enten kleiner als Hühner und echt mager und zäh. Die rennen sich Muskeln an und es wird nicht zu gefüttert. Muss aber da zu sagen, dass hier Hühner kleine Riesen sind. Nun gut, Tiere würden im Moment nicht auf einer Karte des Moderestaurants stehen. Bin ich froh essen gelernt zu haben.

    AntwortenLöschen