Süßen Senf, sowie der Bayrische, gibt es in Uy nicht aber die Zutaten.
Die Schärfe des Senfes kommt in der Regel nicht aus anderen Zutaten,
sondern aus dem Senf selber - genauer: aus dem Senföl. Beim süßen Senf
soll diese Schärfe möglichst zurückgedrängt werden. Deshalb verwendet
man für diese Sorten ausschließlich den Gelben Senf. Es gibt zusätzliche
Möglichkeiten, die Schärfe der Senfkörner zu mildern, indem man sie auf
über 70 C erhitzt. Und das macht man so: den Senf malen. Wenn man einen
typisch bayerischen süßen Senf haben will, dann lässt man das Senfmehl
ruhig etwas gröber. Nach dem Mahlen werden 40 g Wasser aufgekocht und
noch kochend über das Senfmehl gegossen. Etwa 5 Minuten zum Abkühlen
stehen lassen.
Bei dieser Prozedur verliert das Senfmehl zwar ein wenig von seiner
Quellfähigkeit; aber das stört hier keineswegs. Statt des Zuckers kann
man auch bis zu 30 g Honig dazugeben. Mehr als 30 g sollten es
allerdings nicht sein, weil sonst der Senf zu flüssig wird. Wenn er
dann immer noch nicht süß genug ist, dann noch ungefähr 10 g Zucker oder Honig
hinzugeben.
Dies sind die Zutaten für die Grundmassen des süßen Senfs:
50 g gelbe Senfkörner
5 g Salz
25 g Zucker ( oder Honig )
30 g Weinessig ( 5%ig )
40 g Wasser
Wenn Sie diese Mischung unmittelbar nach dem Zusammenrühren kosten, wird
man vielleicht enttäuscht sein. Diese Masse schmeckt nämlich noch
ziemlich scharf. Der Senf verliert erst nach 1 bis 2 Tagen seine
Schärfe.
Honigsenf gibt es mittlerweile auch in Uy. Sogar sehr lecker...ist aber keiner für Weißwürschtel. Es gibt hier eine Schweizer Weißwurst. Die hat schon viel von der Richtung in Geschmack und Aussehen.
Allerdings ein Riesenteil...kann man bestimmt rund um die Uhr essen. Eine kleine Anspielung an die Bayerliga.
Für die Berliner...aus der Wurst kann man auch eine Currywurst zaubern. Aber das ein anderes mal.
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