Pinja lebte in den ersten Wochen fast nur auf dem Kühlschrank. Es war nicht der Wechsel der Wohnstätte, sondern die Nähe der Hündin Berna. Sie mochten sich gar nicht! Schon von Anfang an war Anti-Sympathie zwischen Beiden. In Atlantida war sie Herrin der Dächer und somit war diesbezüglich ein Waffenstillstand. In Colorada wurden die Karten neu gemischt. Da gab es kein erreichbares Dach. Nur ein hoher Kühlschrank. Es wurde auch dort ihr Futter serviert und in der Nacht hatte sie die Möglichkeit durch ein Fenster in den Garten zu springen.
Woche um Woche kam sie öfter runter und stibitzte was zu essen. Hugo
hat Fleischstücke auf den Tisch gelassen und andere Leckereien. Wir konnten beobachten wie Berna auch das Fleisch versuchte vom Tisch zu bekommen. Irgendwann waren beide Köpfe am selben Stück. Beide gafften sich an, Sekunden wurden zu gefühlten Minuten und Pinja kann echt böse blicken. Beide machten den Rückzug. Schätze wir haben vergessen zu atmen. Seltsamerweise wurde Pinja immer mutiger und Berna zog sich etwas zurück. Dann entdeckte Pinja den Wald. Der Zaun war für sie keine Hürde aber für Hunde ein Hindernis. Schätze, sie stopfte sich mit Mäusen voll und hüpfte von Baum zu Baum. Dann kamen die halbtoten Geschenke an. I...gitt!!! Da wir kein Interesse an den Geschenken hatten, lies sie eine Maus vor Berner fallen. Sie standen sich gegenüber und starrten sich an. Dann senkte Bella den Blick und Berna schnappte sich die Maus. Seit der Sekunde ist Pinja wieder die Alte. Putzmunter und überall, nur nicht auf dem Kühlschrank.
Pinja, die Sonnenanbeterin.



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