Rettungskräfte in Pedernales suchen nach Vermissten
Drei
Tage nach dem schweren Erdbeben in Ecuador werden noch immer rund 1700
Menschen vermisst. Das sagte der ecuadorianische Vize-Innenminister
Diego Fuentes am Dienstag in Quito. Die Zahl der Todesopfer stieg
demnach auf 480, zudem wurden etwa 2560 weitere Menschen verletzt.
Die
Zahl der Todesopfer war in den vergangenen Tagen stetig angestiegen,
zuletzt hatten die Behörden am Montag von 413 Toten gesprochen. Zum
ersten Mal wurde nun auch die Zahl der Vermissten genannt. Seit Tagen
suchen Rettungskräfte und Angehörige mit Hilfe von Spürhunden und
Werkzeug in den Trümmern nach Vermissten. Einige Menschen konnten lebend
geborgen werden. Inzwischen besteht jedoch kaum Hoffnung, weitere
Überlebende zu finden.
Das
Beben der Stärke 7,8 hatte am Samstagabend weite Teile des Andenstaates
erschüttert und große Zerstörungen angerichtet. Viele Gebäude, darunter
Hotels, stürzten ein und begruben zahlreiche Menschen unter ihren
Trümmern. Dutzende Nachbeben folgten auf das Hauptbeben.
Ecuadors
Präsident Rafael Correa hatte am Montag bei einem Besuch in der
besonders betroffenen Stadt Pedernales gesagt, der Wiederaufbau der
zerstörten Städte entlang der Pazifikküste werde "Monate, Jahre" dauern
und "hunderte Millionen, womöglich Milliarden Dollar" kosten.
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