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Donnerstag, 19. Februar 2015

80 Millionen Jahre altes Meeresreptil in Kolumbien entdeckt


Im Skelett noch Weichgewebe und "mögliche Jungtiere" erhalten

In Kolumbien ist ein fast vollständig erhaltenes Fossil eines bislang unbekannten etwa 80 Millionen Jahre alten Meeresreptils gefunden worden. Wie die Universidad Nacional de Colombia am Mittwoch (Ortszeit) in Bogotá mitteilte, ist der Fund des 2,8 Meter langen Skeletts auch deshalb so bemerkenswert, weil zwischen den Knochen und an den Stellen der Organe Reste von weichem Gewebe entdeckt wurden. Solch ein Fund komme "nicht oft" vor, sagte die Paläontologin María Paramo der Nachrichtenagentur AFP. Zudem seien Reste "möglicher Jungtiere" im Körper des Tieres erhalten, was beweisen würde, "dass die Tiere ihre Jungen im Körper austrugen".
Nach Angaben der Universität lebte das prähistorische Reptil vor 80 Millionen Jahren in der Kreidezeit. Das Exemplar stammt von einer bislang unbekannten Spezies und weist Verwandtschaften mit Eidechsen und Schlangen auf. Die Forscher gaben ihm den Namen "Eonatator coellensis". Die Entdeckung verdanken die Wissenschaftler einem Lehrer aus der Gegend und seinem Sohn, die auf das Skelett stießen und die Behörden verständigten.

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