Im Skelett noch Weichgewebe und "mögliche Jungtiere" erhalten
AFP
In
Kolumbien ist ein fast vollständig erhaltenes Fossil eines bislang
unbekannten etwa 80 Millionen Jahre alten Meeresreptils gefunden worden.
Wie die Universidad Nacional de Colombia am Mittwoch (Ortszeit) in
Bogotá mitteilte, ist der Fund des 2,8 Meter langen Skeletts auch
deshalb so bemerkenswert, weil zwischen den Knochen und an den Stellen
der Organe Reste von weichem Gewebe entdeckt wurden. Solch ein Fund
komme "nicht oft" vor, sagte die Paläontologin María Paramo der
Nachrichtenagentur AFP. Zudem seien Reste "möglicher Jungtiere" im
Körper des Tieres erhalten, was beweisen würde, "dass die Tiere ihre
Jungen im Körper austrugen".
Nach Angaben der Universität lebte das prähistorische Reptil vor 80
Millionen Jahren in der Kreidezeit. Das Exemplar stammt von einer
bislang unbekannten Spezies und weist Verwandtschaften mit Eidechsen und
Schlangen auf. Die Forscher gaben ihm den Namen "Eonatator coellensis".
Die Entdeckung verdanken die Wissenschaftler einem Lehrer aus der
Gegend und seinem Sohn, die auf das Skelett stießen und die Behörden
verständigten.
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