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Freitag, 23. Januar 2015

Größtes Wasserkraftwerk von Rio wegen Dürre abgeschaltet


Sinkende Wasserpegel bedrohen drei weitere Kraftwerke  

Staudamm westlich von Rio de Janeiro 

  AFP/Yasuyoshi Chiba - Staudamm westlich von Rio de Janeiro

Nach wochenlanger Dürre und anhaltendem Wassermangel ist das größte Wasserkraftwerk des brasilianischen Bundesstaats Rio de Janeiro abgeschaltet worden. Der Pegel sei zu niedrig, um die Turbinen am Laufen zu halten, sagte ein Sprecher des staatlichen Strombetreibers ONS der Nachrichtenagentur AFP. Nach seinen Angaben sinken auch die Pegel in drei weiteren Kraftwerken des Bundesstaats. Eine direkte Gefahr für die Stromversorgung der rund 16 Millionen Einwohner sah der Sprecher aber nicht.

 

 

Rio leidet seit Wochen unter Dürre und Temperaturen von rund 40 Grad Celsius. Entsprechend niedrig ist der Wasserstand des Flusses Paraíba do Sul, aus dem sich die vier Kraftwerke speisen. Ein Wetterumschwung ist nicht in Sicht. Im vergangenen Jahr litt Brasiliens bevölkerungsreichster Bundesstaat, São Paulo, unter der größten Dürre seit 80 Jahren.


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