Sinkende Wasserpegel bedrohen drei weitere Kraftwerke
AFP/Yasuyoshi Chiba - Staudamm westlich von Rio de Janeiro
Nach
wochenlanger Dürre und anhaltendem Wassermangel ist das größte
Wasserkraftwerk des brasilianischen Bundesstaats Rio de Janeiro
abgeschaltet worden. Der Pegel sei zu niedrig, um die Turbinen am Laufen
zu halten, sagte ein Sprecher des staatlichen Strombetreibers ONS der
Nachrichtenagentur AFP. Nach seinen Angaben sinken auch die Pegel in
drei weiteren Kraftwerken des Bundesstaats. Eine direkte Gefahr für die
Stromversorgung der rund 16 Millionen Einwohner sah der Sprecher aber
nicht.
Rio leidet seit Wochen unter Dürre und Temperaturen von rund 40 Grad
Celsius. Entsprechend niedrig ist der Wasserstand des Flusses Paraíba do
Sul, aus dem sich die vier Kraftwerke speisen. Ein Wetterumschwung ist
nicht in Sicht. Im vergangenen Jahr litt Brasiliens
bevölkerungsreichster Bundesstaat, São Paulo, unter der größten Dürre
seit 80 Jahren.
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