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Donnerstag, 4. September 2014

Mysteriöses Fischsterben in Mexiko


Tonnenweise tote Fische sorgen derzeit an der Cajititlan Lagune in Mexiko für Besorgnis. Experten suchen nun nach einer Erklärung.


Fischsterben in Mexiko 

In diesem See im Westen Mexikos sind aus bislang ungeklärten Gründen hunderttausende Fische gestorben. «Bislang haben wir 54 Tonnen Fischkadaver geborgen», sagte die Chefin der Umweltschutzbehörde im Bundesstaat Jalisco, Magdalena Ruiz Mejía, im Fernsehsender Milenio TV. Sie seien vermutlich an Sauerstoffmangel gestorben. Möglicherweise entsorgten örtliche Kläranlagen ihre Abwässer in dem See, wie Mejía sagte. Dorfbewohner sollen der Behörde erklärt haben, dass die Betreiber der Anlagen nicht ordnungsgemäß arbeiteten. Anwohner und Fischer machen...(Bild: dpa)  

 Fischsterben in Mexiko  


...die Kläranlagen in der Region für das Fischsterben verantwortlich. Rund 50 Fischer waren mit ihren Booten auf dem See Cajititlán unterwegs, um das Wasser von den toten Fischen zu reinigen. Im Fernsehen war zu sehen, wie Helfer die Kadaver am Ufer mit Baggern und Schubkarren wegschafften. Bei den Fischen handelt es sich um den Popoche-Barsch, der in der Region nicht kommerziell gefangen wird. (Bild: dpa)  

Ein Anwohner erzählt der Nachrichtenagentur Reuters: "Derzeit sind die Menschen hier einer gefährlichen Umweltverschmutzung ausgesetzt, wegen der Tausenden toten Fische. Sie sind hauptsächlich wegen des Sauerstoffmangels im See eingegangen. Ich denke, das ist Beweis genug, das die Verschmutzung der Lagune stark zugenommen hat. Die Behörden müssen nun einschreiten."  


Fischsterben in Mexiko  

Lokale Behörden weisen alle Schuld von sich und machen natürliche Vorgänge für das Unglück verantwortlich. Erste Untersuchungen der Umweltbehörden verweisen hingegen auf Klärschlamm als Ursache. Das etwa neun Kilometer lange Gewässer südlich der mexikanischen Stadt Guadalajara ist die Lebensgrundlage für viele Fischer. (Bild: dpa)  

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Es seien nun Wasser- und Gewebeproben genommen und zur Analyse an ein forensisches Institut geschickt worden, teilte das Umweltamt des Bundesstaates Jalisco mit. In diesem Jahr sei es bereits viermal zu ähnlichen Ereignissen gekommen. Eine natürliche Ursache für das Fischsterben sei unwahrscheinlich. (Youtube/Screenshot)


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