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Montag, 7. Juli 2014

Ein Toter bei Erdbeben in Mexiko und Guatemala


Erdstoß erschüttert Grenzregion beider Staaten

Bei einem Erdbeben sind in Mexiko und Guatemala mindestens ein Mensch getötet und ein weiterer verletzt worden. Das Zentrum des Erdstoßes der Stärke 6,9 habe an der Küste im südlichen Bundesstaat Chiapas gelegen, unweit der Grenze zu Guatemala, teilte die mexikanische Erdbebenwarte mit. Trotz der Nähe zum Pazifik gebe es keine Gefahr von Tsunamis, wohl aber seien starke Nachbeben zu erwarten.
"Leider wurde wegen des Erdbebens ein Toter aus Huixtla gemeldet", teilte der Zivilschutz von Chiapas mit. Durch den Erdstoß sei eine Mauer umgefallen, die das Opfer unter sich begraben habe. Das Beben war auch in Teilen der Hauptstadt Mexiko-Stadt zu spüren, dort gab es aber keinerlei Schäden. Dagegen wurden aus der Grenzregion eingestürzte Dächer und Mauern gemeldet sowie blockierte Straßen.
In Guatemala wurde nach Angaben der Behörden in San Marcos ein Mensch verletzt - ebenfalls durch eine einstürzende Mauer. Laut der Katastrophenschutzbehörde wurde im Internet auch von zwei Toten berichtet, doch konnte sie dies nicht bestätigen. Die US-Erdbebenwarte USGS hatte die Stärke des Bebens in 92 Kilometern Tiefe zunächst mit 7,1 angegeben. Dies wurde später von den mexikanischen Behörden nach unten korrigiert.

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