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Freitag, 21. Februar 2014

Verbieten Gewürze mit Salz und hohen Natriumgehalt

Vorstand genehmigte das MONTEVIDEO


Die Gemeinde hatte den Entwurf an den Vorstand im vergangenen Jahr, nachdem er einen Anstieg der Menschen mit Bluthochdruck und Übergewicht vorgelegt.
Das Salz aus den Tabellen entnommen werden. FOTO: Francisco Flores


Montevideo Vorstand einstimmig die Verordnung erfordern Läden, die Lebensmittel verkaufen, wie Bars und Restaurants, um Salzstreuer aus den Menagen  zu entfernen und bieten nur auf Anfrage an. Muss auch daran erinnert werden, andere Gewürze "hohen Natrium" wie Mayonnaise und Ketchup, sagte Generalsekretär des Departements Board Carlos Otero.

Die Einrichtungen sollten auf der Speisekarte und interne Beschilderung eine Legende zum Ausdruck gebracht werden:. "Weniger Salz, mehr Leben. Konsum von zu viel Natrium ist schlecht für Ihre Gesundheit." In diesem Sinne, wenn der Kunde dies wünscht, muss das Salz mit niedrigen Natrium sein.

Das Inkrafttreten hängt nun von der Verkündung des Dekrets durch die Regierung von Montevideo, die den Entwurf in den Vorstand Mitte 2013 weitergeleitet.
Wie der Direktor für Gesundheit der Gemeinde, Paul Anzalone, der Bereichsvorstand berichtet : "Wir haben Probleme mit Bluthochdruck und Übergewicht aus der Kindheit, als auch Probleme, die müssen dann mit Hirn-Herz-Kreislauf-Krankheit zu tun, onkologische , etc., und dass die Ernährungsgewohnheiten falsch, schädlich für die Gesundheit betreffen. "

Quelle El Pais...

Als ich das vor einem Jahr las, musste ich schallend lachen. Dachte es gehörte ins Fach der Satire. Aber nicht doch, man hat immer noch nicht besseres zu tun als Unsinn zu verbreiten und Menschen das Essen zu vermiesen
Abgesehen davon das Essen   ( das in Uruguay nicht gerade Gourmet Qualität hat)   ohne Salz für den Geschmack ein Unding ist, sollte jeder Bürger eine Mündigkeit entwickeln und nicht aus Verboten agieren. Zumal die gesundheitliche These bei den Wissenschaftlern umstritten ist. Dann müsste man vieles verbieten und aus den Regalen nehmen.   Hierzu aus Berlin ein interessanter Artikel von September 2013



Salz-Konsum: Wie viel ist gesund?

 Der Ruf von Kochsalz war lange davon geprägt, bei großem Konsum Bluthochdruck zu verursachen. Mittlerweile sehen manche Wissenschaftler diesen Zusammenhang skeptisch.
 Ohne Salz würde der Wasser- und Nährstoffhaushalt des menschlichen Körpers nicht funktionieren. Denn es hält den osmotischen Druck in den Gefäßen aufrecht.
 Salzmangel führt zur Austrocknung
Dadurch ermöglicht es den Transport von Nährstoffen in die und aus den Zellen. Darüber hinaus ist Salz unter anderem beteiligt an der Übertragung von Nervenreizen, der Muskelentspannung und dem Knochenaufbau.
«Salz bindet auch das Wasser im Körper», sagt Stephan Bischoff, Professor für Ernährungsmedizin an der Universität Hohenheim in Baden-Württemberg. Daher könne ein Salzmangel zu Austrocknung führen.
 Körper braucht 1,4 Gramm täglich
Täglich mindestens 1,4 Gramm Salz braucht ein Erwachsener, um den Salzverlust des Körpers auszugleichen. Durch Schwitzen oder Durchfall kann der Bedarf aber stark ansteigen. «Schweiß enthält 0,8 bis 1,3 Gramm Kochsalz pro Liter», sagt Karl-Ludwig Resch, Professor für physikalische Medizin und Rehabilitation an der Universität Dresden.

In der Regel aber übersteigt der Salzkonsum den Mindestbedarf um ein Vielfaches. In Deutschland nimmt ein Mann im Schnitt 8,78 Gramm Salz pro Tag zu sich und eine Frau 6,33 Gramm, ergab die Nationale Verzehrsstudie II des Max-Rubner-Instituts (MRI) in Karlsruhe. «Die Unterschiede liegen zum Teil daran, dass Frauen weniger stark gesalzene Fleischprodukte essen», sagt MRI-Sprecherin Iris Lehmann.

Viel Salz in Fertigprodukten und Konserven
Bei der Höhe des Salzkonsums geht es aber nicht nur um die Wurst. Neben gepökelten Fleischprodukten - 100 Gramm Salami enthalten rund 3,1 Gramm Salz - gehören manche Käsesorten zu den besonders salzreichen Lebensmitteln. «Sehr salzreich sind auch Fertigprodukte, vor allem Konserven», sagt Prof. Walter Zidek, Direktor der Klinik für Nephrologie an der Universitätsklinik Charité in Berlin.

Wie viel Salz ist gesund?
Nicht leicht zu beantworten ist die Frage, wie viel Salz nun gesund ist. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) in Bonn nennt 6 Gramm pro Tag für Jugendliche und Erwachsene als Richtwert. Als Obergrenze definiert sind 10 Gramm. «Ab dieser Menge muss man in Einzelfällen damit rechnen, dass es negative gesundheitliche Folgen hat», sagt DGE-Sprecherin Antje Gahl.
Ist Salzkonsum für Bluthochdruck verantwortlich?
Diese vorsichtige Formulierung spiegelt auch wider, dass der Salzkonsum mittlerweile nicht mehr generell als Ursache für Bluthochdruck (Hypertonie) gesehen wird. «Es gibt bis heute keine verlässliche Studie, die nachweist, dass der durchschnittliche Salzverzehr in der gesunden Bevölkerung der Entwicklung eines Bluthochdrucks Vorschub leistet», sagt Resch. Bluthochdruck könne viele Ursachen haben. «Und es gibt es viele Möglichkeiten, ihn zu verringern.»

Kochsalzreduzierung sei dabei eine der am wenigsten wirksamen. Schon bei einer Gewichtsabnahme von vier bis fünf Kilo sei der Effekt auf den Blutdruck doppelt bis dreimal so groß wie bei allem, was durch Salzreduktion erreichbar sei.
Streng kochsalzarme Ernährung für Gesunde nicht nötig
Einheitlich sind die Empfehlungen zum Salzkonsum nicht. Während Zidek sagt, dass eine salzreduzierte Ernährung niemandem schade, rät Resch von streng kochsalzarmer Kost ab und vertritt die Meinung: «Solange jemand gesund ist und einen einigermaßen normalen Blutdruck hat, muss er sich um den Salzkonsum keine Gedanken machen.»
Auf der sicheren Seite scheint man immerhin bei einer Ernährung mit vielen frischen Zutaten und wenig Fertigprodukten zu sein.
Quelle: dpa
Reden wir doch mal über Zucker!

2 Kommentare:

  1. Sehe darin auch die Reglementierung , der man in Deutschland entfliehen will.

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  2. Die halten die Nummer tatsächlich durch nur wir bekommen überall Salz so viel wir wollen. Das Essen wird wie immer mit Salz gekocht. Da hat man als Gast gar keinen Einfluss. Es sei denn man bestellt Pommes ohne Salz, Ketschup und Mayo, dann guten Appetit....

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