Die Augen sind noch blau, das Gewicht geht nur zögerlich nach oben.aber putzmunter. Sie toben durch das Zimmer und nehmen alles an. Habe heute das Futterrezept von Doris gepanscht. Kam irre gut an. Trotzdem wurden auch die rohen Gambas vernichtet. Macht Spaß mit den Kleinen. Wenn es einem nicht so gut geht...zuschauen...einfach beobachten. Da gibt es so niedliche, komische Situationen, das man nur noch lachen kann.
In den nächsten Tagen gehen wir den nächsten Schritt. Herr Difi macht eine Türsperre, wo Hunde nicht durch kommen aber alle Katzen.
Nachdem wir nun auch glauben das Alf die Minis nicht zum Frühstück möchte und einige Katzen zu uns ins Bett wollen, müssen wir die Tür öffnen. So...das die Minis immer wieder zurück können.
Shirkhan will zu Herrn Difi, Mogli an den Füßen sich rollen und die Drillinge uns besuchen und am Morgen wecken. Auch wenn ich in den letzten Monaten oft mich gefragt habe warum ich das mache.....könnte ich ohne dieser Vierpfoten Familie nicht leben. Da kommt ein Baghira der sein Köpfchen andrückt, ein Shirkhan der gurrt beim Schnurren. ein Papa der auf den Arm will, ein Noel der um die Füsse kraucht, dass man auf die Nase fällt, ein Alf der mir blaue Flecke in den Pelz rammt, eine Floh die liebevoll alles klaut was sich anbietet....sind sie nicht süß?
Es ist das Vertrauen, die bedingungslose Liebe, die einen begleitet.
Freue mich über den Neuzugang. Auch wenn Alf eine Aufgabe ist, die Zitterpartien durch macht. Aber es ist eine Form des Erlebens. Hier müssen wir die Sprache der Tiere erlernen.
Weiß genau ob es jemand nicht gut geht, wütend ist oder gut drauf. Aber wenn man einmal erlebt hat, wenn es einem selber schlecht geht und sie von allen Seiten kommen um bei einem zu sein. Das ist ein Heilungsprozess den kein Arzt verschreiben kann. Die Tiere müssen einen Sinn haben den wir verschüttet haben oder vielleicht nie hatten. Woher nehmen sie die Sicherheit im richtigen Moment einem die richtige Zuwendung zu geben. Wenn ich Magenschmerzen habe, legt sich Mogli auf meinen Magen und macht Milchtritt und bleibt dann da liegen. Am Morgen gibt es kein Magenproblem mehr. Oder bin traurig, dann schnurrt oder kuschelt immer was.
Sie lehren mich einiges. Schön das es die Geschöpfe gibt.
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