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Dienstag, 7. Januar 2014

Chiles Oberstes Gericht schließt Untersuchung zu Tod Allendes ab


Ex-Präsident beging während Militärputsch Selbstmord...

 

Der Oberste Gerichtshof in Chile hat die Untersuchung zum Tod des früheren sozialistischen Präsidenten Salvador Allende offiziell abgeschlossen. Wie am Dienstag bekannt wurde, wies das Gericht am Vortag zwei Anträge zur Wiederaufnahme der Ermittlungen ab. Dabei ging es erneut darum, ob Allende am 11. September 1973 von putschenden Soldaten erschossen wurde oder sich das Leben nahm.
Wegen der Art der Verletzungen Allendes seien die Mutmaßungen über eine Tötung durch Soldaten aber zurückgewiesen worden, hieß es in dem Gerichtsdokument. Im September 2012 hatte ein Berufungsgericht den Bericht des Richters Mario Carroza bestätigt, wonach sich Allende am Tag des Militärputsches von General Augusto Pinochet selbst tötete. Allende zog sich demnach in den Unabhängigkeitssaal des Gebäudes zurück, als der Präsidentenpalast angegriffen wurde, und erschoss sich.
Allendes sterbliche Überreste waren Mitte 2011 exhumiert worden, um zuvor aufgekommenen Zweifeln an den Todesumständen zu begegnen. Im Juli desselben Jahres kamen die Gerichtsmediziner und Experten zu dem Schluss, dass die These des Freitods stimmt, die auch von Allendes Familie vertreten wird. Nach dem Tod Allendes, der von 1970 bis 1973 Präsident war, errichtete Pinochet eine Militärdiktatur, die erst 1990 endete. In dieser Zeit wurden mehr als 3200 Menschen getötet oder sind seitdem vermisst.
hcy/jah

Quelle AFP

 

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