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| AFP - "Haiyan" hat auf den Philippinen für viele Schäden gesorgt. Zahlreiche Menschen starben infolge des heftigen Taifuns |
Viele Gebiete sind nach Angaben des Roten Kreuzes von der Außenwelt abgeschnitten. Daher ist die genaue Opferzahl vorerst schwer zu ermitteln. Allein am Flughafen der Inselhauptstadt von Leyte, Tacloban, wurden mehr als hundert Leichen gefunden. Die Stadt liegt zehn Kilometer von Palo entfernt.
Nach Angaben der Regierung in Manila sind vier Millionen Menschen in 36 Provinzen von den Auswirkungen des Taifuns betroffen. Zahlreiche Häuser sind zerstört, Telefon- und Stromleitungen sind beschädigt. 15.000 Soldaten sind im Einsatz, um den Betroffenen zu helfen und Hilfsgüter zu verteilen.
Der Sturm bewegt sich derzeit auf Vietnam zu, wo bereits Massenevakuierungen eingeleitet wurden. Rund 100.000 Menschen wurden von den Behörden aufgefordert, ihr Wohnungen zu verlassen und in Gemeinschaftsunterkünften Zuflucht zu suchen. Vor allem in den zentralvietnamesischen Provinzen Danang und Quang Nai wurden Sicherheitsmaßnahmen angeordnet. Die Windgeschwindigkeiten dürften aber geringer sein als beim Überzug über die Philippinen.
Da ich hier die Angst vor großen Stürmen kennen gelernt habe und Philippinen auch zu unseren Auswanderungsfavoriten gehörte, interessiert mich es besonders. Was passiert? Was kann man dagegen machen. Noch gestern sprach man von 3 Toten in der Hoffnung mit den umfangreichen Evakuierungen das richtige gemacht zu haben. Man kann sich die Gewalt des Sturmes gar nicht vorstellen. Mir jedenfalls geht es so. Meine Gedanken sind bei den Menschen, die alles verloren haben. Viele sogar ihr Leben.

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