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Mittwoch, 10. Juli 2013

Trinken bei Katzen



Katzenliebhaber wissen das Fellnasen nicht sooo gerne trinken. Sie nehmen die Flüssigkeit mit dem Nassfutter zu sich oder schlürfen eine Maus aus.....
Da haben sie in Uy schlechte Karten. Zumindest in der Ecke wo wir leben. In 6 Jahren drei Ratten, davon zwei kleine.  Unsere Außenkatze Bella muss da ein Nest kennen, hat es aber auch nur auf 10 Sichtbare geschafft. Also nicht der Hit.
Tatsächlich kann man beobachten, dass die Tiere weit laufen um an Wasser zu kommen.
Also stelle ich selbst in der Wohnung oder Haus mehrere Wassernäpfe auf, die weit voneinander entfernt stehen. Bis auf einer Ausnahme aber die gilt der Hündin Floh.


Gebe auch Trockenfutter und somit ist das Thema Trinken noch wichtiger. Ist auch das Leckerli um sie ins Haus zu locken, Belohnung und Zuwendung über die Zunge. Dann kann es wichtig werden wenn man mal ausfällt oder die Tiere in Pflege geben muss auf Reisen. Wie auch immer...bin für vielseitige Möglichkeiten. Das bedeutet die Katze zu beobachten wie ihre Trinkgewohnheiten sind.

Der ursprüngliche Lebensraum der Katze liegt in der Wüste, weshalb die Miezis zur Not auch längere Zeit ohne Wasser auskommen können.  Eine ausgewachsenen Katze braucht  etwa 40 bis 50 Milliliter pro Kilogramm Körpergewicht am Tag – bei einem Gewicht von fünf Kilogramm sollte das Tier also zwischen 200 und 250 Milliliter Wasser trinken. Geringe Flüssigkeitsaufnahme begünstigt Harnsteinbildung. Also nicht das Trockenfutterprodukt ist ausschlaggebend, sondern die Flüssigkeit. Viele Firmen arbeiten damit und versuchen aus dem Trockenfutter nicht nur die Flüssigkeit sondern einem auch das Geld aus den Taschen zu ziehen.

Unsere Katzen trinken aus Pfützen, Pool, Wasserhahn und wenn man nicht aufpasst steckt der Kopf in der Kloschüssel. Brunnen sind eine feine Sache für Menschen die Innenkatzen haben. Da gibt es die kleinen Modelle. Sorgt für ein schönes Raumklima und animiert die Samtpfoten zum Schlürfen.

Jetzt bei der Krankheit vom Katzenschnupfen gab es die Härtetour. Medikamente, keinen Hunger oder Durst. Die Babys fahren noch auf Milch ab, wenn auch schon sehr verdünnt. Alles in Mäusetemperaturen. Das Spiel fiel auch weg, da es ihnen dreckig ging. Kein noch so schönes plätschern, konnte sie locken. Auch das Fressen reduzierte sich schlagartig. Barfen und Co war was für  Tiger und Löwen geworden. Dann gab es einen Tipp von Freunden...Dosenfutter mit lauwarmen Wasser verdünnen und als Suppe anbieten. Wenn es klappt mit Medis geben. Ein Versuch war es wert. Sie schlabberten! Zumindest 8 von 12! Schlagartig wurde ich zu Suppenfee. Versuchte mehrere Kombinationen. Leber pürriert mit warmen Wasser, Sardinenbrei mit lauwarmer Aguaplörre. Bald hatte ich 10 Katzen, die das gut fanden. Zwei werten sich hartnäckig. Gerade die, denen es am dreckigsten ging. Haben für alles länger gebraucht aber sind auch über den Berg.

Somit werde ich den Speiseplan ändern. Statt der verdünnten Milch...nehme auch einmal die Woche Cocosnussmilch..das fetzt!....werde ich  in Zukunft im Wechsel Suppe anbieten. Denn erwachsene Katzen können auf Grund der Enzyme keine Mich vertragen. Durchfall ist da nicht so das Thema, sondern es bereitet Schmerzen. Blähbauch! Auch rohes Ei gibt es einmal in der Woche zum schlabbern. Ist in Uy bei den Preisen von Eiern ein echtes Vergnügen.

2 Kommentare:

  1. Die Suppen kommen wirklich gut an! Was lässt man sich nicht alles einfallen, um die Meute zum trinken zu bewegen... :-)

    Kokos ist übrigens in jeder Form (Flocken, Fett usw.) eine sehr gute alternative Wurmprophylaxe, allerdings nicht bei massivem Befall. Man kann Flocken z. B. als Ballaststoff zum Futter dazugeben.

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  2. Mit der Wurmprophylaxe wusste ich nicht. Danke.
    Also an Alle in Uy die Kokosmilch lieben. Zum kochen für Zweibeiner zum Beispiel...auf den Markt gehen und daaaaaa wo die brasilianischen Stände stehen kaufen. :-)

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