Die dunkle Traube hat es in sich. Was passiert, wenn Sie sich ab und zu ein Glas Rotwein gönnen? Hier ein paar interessante Fakten...
Zum Beispiel verlängern Sie damit Ihr Leben. Wie Wissenschaftler von der Harvard Medical School herausgefunden haben wollen, ist Rotwein ein wunderbares Anti-Aging-Mittel. In der Haut der roten Trauben befindet sich der Stoff Resveratrol, der den menschlichen Körper vor Altersbeschwerden schützt. Eine finnische Vergleichsstudie von Bier-, Schnaps- und Rotweintrinkern brachte ähnliche Ergebnisse.
Das liegt unter anderem daran, dass Rotwein Herzkrankheiten vorbeugen soll – entsprechende Erkrankungen gehören zu den häufigsten Todesursachen. Die im Wein enthaltenen Tannine fördern die kardiovaskuläre Gesundheit. In Regionen, in denen viel des Traubensaftes getrunken wird, leben Menschen durchschnittlich länger.
Auch das Gedächtnis soll vom Weinkonsum profitieren. Hier ist ebenfalls der Stoff Resveratrol entscheidend, weil er die Performance des Hippocampus steigern soll – vorausgesetzt natürlich, wir reden von moderaten Weintrinkern. Ein Filmriss hat nämlich noch keinem Hippocampus gut getan.
Selbst ihre Zähne profitieren von einem regelmäßigen Glas Rioja, Bardolino oder Merlot. In dem Getränk befinden sich Antioxidantien, die das Bakterienwachstum im Mund hemmen. In Versuchen mit unterschiedlichen Getränken stellte sich Rotwein als die effektivste Waffe gegen Bakterien im Mundraum heraus.
I n Island wiederum haben Forscher festgestellt, dass moderate Trinker zu 32 Prozent weniger vom grauen Star betroffen sind als Nicht-Trinker. Die Betonung liegt allerdings auf moderat: Um von den positiven gesundheitlichen Effekten zu profitieren, sollten Frauen nicht mehr als ein, Männer nicht mehr als zwei Gläser Rotwein pro Tag trinken.
Halten Sie dies ein, können Sie bei einem gemütlichen Abend mit Freunden vielleicht sogar etwas für Ihren Cholesterinspiegel tun. Selbst das sogenannte schlechte Cholesterin wird durch das regelmäßige Gläschen Rotwein gesenkt.
Auch erkältungsmindernd kann ein Gläschen Rotwein durchaus wirken, behaupten Wissenschaftler.
Sogar Krebserkrankungen soll ein gepflegtes Glas Rotwein vorbeugen. In der Traube enthaltene Proteine blocken wiederum andere Proteine, von denen sich Krebszellen ernähren. Das ist das Ergebnis einer wissenschaftlichen Studie der Universität von Virginia. Überrascht?
"Ein Glas Rotwein wirkt Stress abbauend, verdauungsfördernd, karieshemmend und verlangsamt den Abbau des Glückshormons Serotonin", schreibt auch die AOK. Trotz all dieser positiven Effekte auf Ihre Gesundheit: Entscheidend ist das Maß. Trinken Sie im Überfluss, oder achten Sie sonst nicht auf eine ausgewogene Ernährung, werden Sie von den gesundheitsfördernden Effekten kaum profitieren können.
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