Seiten

Dienstag, 13. August 2013

Hund liefert Krebsdiagnose!



Für die Krebsdiagnose werden modernste Scanner eingesetzt. Es geht aber auch ohne Technik, denn Hunde liefern eine erstaunlich treffsichere Krebsdiagnose!

Es gibt zahlreiche Berichte über eine erfolgreiche Krebsdiagnose durch Tiere: Die Hunde haben ihr Herrchen auf die Erkrankung aufmerksam gemacht, indem sie an einem Muttermal, einer Verletzung oder einem Pickel geschnüffelt, geleckt oder gebissen haben.

Eine Studie* hat bewiesen, dass die Hunde-Geruchsorgane in den meisten Fällen eine richtige Krebsdiagnose stellen: Die Hunde
wurden gesunden und krebskranken Personen vorgeführt, durften am Atem oder an einer Urinprobe schnüffeln und sollten sich vor den Kranken hinlegen.


Bei Lungenkrebs haben die Hunde 88% der Fälle richtig diagnostiziert, bei Brustkrebs sogar 97%. Fazit: Es existieren wahrscheinlich krebsspezifische volatile organische Verbindungen, die von dem hochsensiblen Geruchssystem der Hunde wahrgenommen werden.

Dr. Hordé, liefert der tierische Instinkt die bessere Krebsdiagnose? "Es handelt sich in der Tat um eine äußerst interessante Studie. Wenn sich ein Hund plötzlich auf Sie stürzt und an Ihrem Muttermal schnuppert, sollen Sie vielleicht besser einen Dermatologen aufsuchen, auch wenn das die eigentliche Krebsdiagnose nicht ersetzt. Der wesentliche Punkt dieser Studie ist, dass Krebs "riechbar" ist. Diese Entdeckung öffnet den Weg für neue Krebsforschungen."

* erschienen 2006 in der Fachzeitschrift "Integrative Cancer Therapies". Die Studie wurde für Brustkrebs, Lungenkrebs, Hautkrebs und Blasenkrebs durchgeführt.

 

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen