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Donnerstag, 11. Juli 2013

Impfungen bei Katzen........



Da wir gerade den Katzenschnupfen durchleben und hautnah mitbekommen wie sich die Krankheit verschieden auf die Tiere auswirkt, fing ich an alles über Impfungen zu lesen.
Denn...... Außenkatzen haben es nicht bekommen obwohl sie mit den kranken Tieren zusammen kamen. Aber unsere Babys die noch nicht geimpft wurden haben es bekommen. Davon einer heftig die beiden anderen eher milde bis sehr milde.  Die Katze mit kompletter, lückenloser  Impfung fing mit dem Schnupfen an und litt sehr lange darunter. Eine Katze hat immer noch heftige Probleme und der Rest hat es weg gesteckt. Also von 0 Tage über 3 Tage bis zu 3 Wochen alles vertreten.

Dann stolperte ich über österreichische Bemerkung von 3 Jahres Impfungen.

Hier eine Zusammenfassung, die man zumindest lesen sollte.



In den USA ist die Kritik an den jährlichen Impfungen durch Ärtzte der Hochschulen schon seit vielen Jahren allgegenwärtig.  In „Kirk’s Current Veterinary Therapy“, einem Handbuch für niedergelassene Tierärzte fand diese Kritik vielgelesenen Niederschlag. Schließlich dauerte es bis zum Jahr 1997, in dem die US-Vetrinärverbände neue Impfrichtlinien einführten und die Praxis ad absurdum führten, die heute in Deutschland noch gängige Praxis ist.Hier in Uruguay gilt es ähnlich wie in Deutschland.

 In den USA lauten die Impfempfehlungen wie folgt – und selbst dieser Impfrhythmus ist als zu häufig umstritten:

    Grundimmunisierung
    Wiederholung nach einem Jahr
    Auffrischungsimpfungen alle darauf folgenden drei Jahre

 Gegen welche Erreger geimpft wird, richtet sich nach der Haltungsform und Gegend.Also Uruguay ist Tollwutfrei und somit ist das nur für Reiseländer relevant. Allerdings wurde ich nach einem Hundebiss gegen Tollwut gespritzt. Tat echt weh und ich versteh den Sinn nicht. Vielleicht gibt es da die Unsicherheit der Fledermäuse.



Katzenseuche

Gegen Katzenseuche muss eine Grundimmunisierung erfolgen. Diese Impfung erfolgt nach der achten Lebenswoche und dann nach weiteren vier Wochen.

Es spricht viel dafür, dass die Grundimmunisierung ein Leben lang hält. Das Immungedächtnis der Katze funktioniert wie das des Menschen. Man spricht von humoraler Immunität, die über die Antikörper messbar ist und von der zellulären Immunität, die Abwehrzellen produziert. Insbesondere die zelluläre Immunität bleibt in der Regel ein Leben lang aktiv.

Katzenschnupfen

Gegen Katzenschnupfen kann eine Grundimmunisierung erfolgen. Trotzdem können sich geimpfte Tiere anstecken, die Schnupfenimpfung ist lange nicht so gut, wie die Seucheimpfung. Die Impfung gegen Katzenschnupfen verhindert nicht die Infektion. Es gibt zahllose “durchgeimpfte” Katzen, die Träger von Caliciviren (seltener: Herpesviren) sind und diese Viren auch ausscheiden. Gerade das Calici-Virus tritt heutzutage trotz hoher Impfdichte immer häufiger auf. Nach der Grundimmunisierung ist die Frage nach der Sinnhaftigkeit einer weiteren Schnupfenimpfung durchaus angebracht.

Chlamydien

Gegen Chlamydien wird oft mittels eines Kombinationspräparates bei der Katzenschnupfenimpfung geimpft. Der Wirkstoff hat zudem häufig auftretende Nebenwirkungen. Die Impfung schützt nicht vor der Infektion, sie mildert bestenfalls die Symptome.




FeLV

Die Impfung gegen das feline Leukämie-Virus wird oft für Freigänger empfohlen. Ausgewachsene Katzen haben meist eine ausreichende körpereigene Abwehr gegen dieses Virus. Sollen junge Freigänger geimpft werden, ist es zwingend erforderlich festzustellen, dass die zu impfende Katze FeLV-negativ ist. Zu bedenken ist, dass das Auftreten von Impf-Sarkomen überdurchschnittlich häufig mit FeLV-Impfungen in Verbindung gebracht werden.

FIP

Die Impfung gegen die feline infektiöse Peritonitis ist nicht nur hierzulande hoch umstritten. Viele Impflinge sind bereits mit dem Corona-Virus in seiner nicht mutierten Form infiziert, so dass die Impfung sinnlos ist. Das betrifft über 80% der Hauskatzen. Die Infektion mit dem Corona-Virus führt jedoch nur selten zum Ausbruch von FIP, meist erkranken sehr junge Katzen in belastenden Stresssituationen – unabhängig von ihrem Impfstatus.

Tollwut

Gegen Tollwut muss man impfen lassen, wenn man mit der Katze in bestimmte Länder reisen will. Ansonsten werden Tollwutimpfungen meist für Freigänger empfohlen. Dennoch ist hier die Frage erlaubt, ob diese Impfung sinnvoll ist.  Hundetollwut ist seit langem und die Fuchstollwut seit 2008 in Deutschland ausgerottet. Verbleibt das Restrisiko der Übertragung der Fledermaustollwut, die weltweit nicht in den Griff zu bekommen ist. Fälle von Übertragungen von Fledermaus auf Katze sind jedoch laut Tollwutzentrum noch nicht aufgetreten. In Uruguay wird Tollwut nicht empfohlen nur für Reisen!

Impfe  so wenig wie möglich und soviel wie nötig.


3 Kommentare:

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  2. Das ist doch mal ein Wort.Schätze da winkte wieder ein Geschäftchen auf Kosten der Tiere.

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  3. Also ich mache nur noch die Grundimpfungen und Auffrischung. Punkt. Klar bei Tollwut würde ich sofort nach schießen. Fakt...mache das ja nun seit einiger Zeit und nichts bis jetzt. Haltet die Daumen das es so bleibt.

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