Juli 2007
Die letzten Minuten im alten Europa glühten in gleißender Sommerhitze.
Extreme Temperaturen in Andalusien ließen mein Top am Körper kleben,
gepaart mit der Angst alle sechs Tiere rechtzeitig in die Transport-
Boxen zu bekommen. Wir hatten die vier Katzen schon einen Tag vorher ins
Schlafzimmer mit Gambas gelockt. Die Kisten standen zufällig in der
Gegend herum. Unschuldig luden sie zur Reise auf die andere Seite der
Welt in den Winter ein. Schwere Rollos wurden runter gelassen, die das
Tageslicht nur durch Lüftungsschlitze durch ließen. Unsere Samtpfoten
drückten sich an die Wand und waren äußerst misstrauisch. In diesem
Moment war ich total unsicher ob wir das Richtige taten. Wir sind vorher
alle Möglichkeiten durchgegangen und hatten keine Alternative gefunden.
Unsere beiden Hunde waren irritiert, dass das abendliche
Katzenscheuchen ausfiel. Müde fuhren wir nochmal ins Dorf zur letzten
Verabschiedung. Als wir zurück kamen lief uns eine schwarze Katze mit
weißen Pfoten über den Weg. Sie sah aus wie Gamasche. Es war Gamasche!
Unsere Dumpfbacke rannte freudig auf uns zu und mauzte: “Hier bin ich.
Huhu..hier!” Unsere Gesichtszüge müssen uns total entglitten sein. Wie
auf Kommando rannten wir zum Schlafzimmer und waren auf alles gefasst.
Aber wir fanden nur drei missgelaunte Katzen vor. Wir konnten nicht
entdecken wie und wo es Gamasche geschafft hatte, die frische Abendluft
zu genießen. Dieses kleine Biest musste sich unter dem Rollo durch gequetscht haben. Zum Glück das Katzenvieh, das uns freudig hinter herlief. Denn der schwarze Teufel Filou blieb oft zwei Tage fort
und der dicke, grauweiße Philosoph Idefix verträumte Tag und Nacht an
einem schönen Platz in der freien Natur. Wir lachten erleichtert auf,
schlossen die Fenster und verteilten an allen Tieren großzügig Gambas
zum Knautschen. Was sollte noch passieren?
Der nächste Morgen, die letzte Fütterung. Die Katzen vermittelten mir
einen Blitzkurs: WIE BEHANDLE ICH FREIGÄNGERKATZEN NICHT! Das
Katzenstreu war überall nur nicht mehr in dem Katzenklo. Der Geruch auf
Grund der verschlossenen Fenster war eher unangenehm. Und in 2 Stunden
sollten die neuen Besitzer kommen. “ Ganz ruhig”, brummelte ich vor mich
hin. Mein prüfender Blick auf die ausgebesserten Wände, beruhigte mich
wieder. Wir hatten jedes Loch fein säuberlich verspachtelt und
überstrichen. Also würde ich das mit dem Raubtiergeruch auch schaffen.
Und schon lief ich mit dem Parfüm meines Mannes sprühend durch das
Schlafzimmer. Der war gerade mit dem letzten Frühstück für Menschen
beschäftigt. Ich hörte ein tiefes sattes Bellen. Sunnyhund, unser Baby,
sauste nach draußen zum großen Goldenredriverfreund. Ach wie süß! Ich
rief irgendwas lächerliches hinterher, wie, bleib nicht so lange, das
Flugzeug wartet nicht. Aber Sunny war nicht mehr gesehen. Sunny war auch
nach einer halben Stunde noch nicht zu sehen. Leichte Panik durch flatterte mich. Ich schrie ihren Namen ins Tal und da war nichts
beigefarbenes. Weder Sunny noch der Freund. Plan 2 wurde hektisch
entworfen. Was ,wenn der Zwerg nicht rechtzeitig zurück wäre???? Eine
Stunde später kam die Kleene hechelnd zurück und sprang fast in den
Wassernapf. Wir hatten nicht mal Zeit zum Schimpfen. Waren einfach nur
froh, dass sie da war.
Der letzte Moment war gekommen. Die neuen Besitzer grinsten schon
ungeduldig und einer der Nachbarn bot sich zum Eintopfen der Katzen an.
Alles war vorbereitet. Die Hunde und das Gepäck befanden sich schon im
Auto. In der Handtasche die teuren Tier-Europässe. Alle Auflagen waren
erfüllt. Chips, Impfungen gegen Tollwut und für die Hunde noch eine
zusätzliche Injektion gegen Parasiten.
Nun gingen wir zu dritt mutig ins Zimmer um unsere Schmusekätzchen in
die Käfige zu loben. Idefix lag schon im Einzel-Luxus-Korb und glotzte
nur irritiert als wir die Tür verschlossen. Vielleicht hatten wir ihn in
einem wichtigen Gedankengang gestört. Gamasche war leicht zu überreden
.Schnurren, lieb haben, schönes Spiel. Tigger sah überhaupt nicht ein,
was er in der Dunkelkammer sollte. Dumpfbacke langweilte sich beim
verzweifelten Einfangen von Filou und kletterte wieder raus. Doofes
Spiel, lag in den gelben Augen. Wir begriffen schlagartig den Fehler,
drei Katzen in einen großen Käfig unterzubringen. Wir wollten die
Drillinge nicht trennen. Nun wehrten sich die Katzen und bekamen langsam
die nackte Panik. Ich griff mir meinen Liebling Filou und wurde von den
Krallen tief am rechten Unterarm verletzt. Mein Mann schrie auf und ich
sah wie sich Blut ins Gewebe von seinem Hemd saugte. Die Drillinge
sprangen in Richtung Fenster. Bei dem Versuch Tigger zu überreden wurde
nun auch der Nachbar verletzt. Nun half nur strengstes Durchgreifen.
Einer hielt die Kiste, einer trieb das Tier in die Enge und einer griff
sich das Kerlchen und ab in die Tonne. Tigger, fauchte wie ein Raubtier
und war zu allem entschlossen. Irgendwann klackte der Verschluss der
Käfig-Tür. Ein flüchtiger Blick in den Spiegel, sand den Hilferuf einer
Dusche, aber die Zeit drängte. Dann sah ich mich um. Blutspuren!
Überall! Kratzspuren an den Wänden. Tiefe Rillen unter dem Fenster, die
nach Totalrenovierung, mit viel Spachtelmasse, aussahen. Nun hatte ich
echte Panik. In meiner Hilflosigkeit schnappte ich mir einen
Haushaltsschwamm und versuchte die Spuren notdürftig zu beseitigen. Und
zwar mit dem linken Arm, da mein rechter weiterhin tropfte. Ich
verteilte nur das Blut und rieb es in die Wand ein. Irgendwie musste ich
die sinnlose Tätigkeit beenden und verabschiedete mich fluchtartig bei
den neuen Besitzern, die immer noch freundlich grinsten. “ Viel Freude
im neuen Heim...eh.”stammelte ich und TSCHÜSS!
Die beengte Fahrt konnte beginnen. Im Auto waren neben der Gepäckstücke 4
Transportkisten und zwei Hunde, die noch einen Hauch von Freiheit
spürten. Floh drückte sich elegant wie immer auf meinen Schoß und Sunny
versuchte auch ein Teil meines Beines zu erwischen. Zum letzten Mal das
Ritual, bis zum Bauern auf dem Schoß, dann nach hinten. Auf meiner Hose
war eine Blutspur. Aber sie kam nicht von meinem Arm. Es war Sunny!
Wie fühlt man sich, wenn man der großen Hündin Floh eine 30€ teure
Spritze geben lässt, damit man nicht mit einer läufigen Hündin in
Uruguay ankommt? Sunny, gerade 8Monate alt, das Baby,,,,nun vielleicht
Mama und läufig. Mein Spagettitop klatschte triefend im Faltenwurf an
meinen Körper.
Am Flughafen verlief alles bestens. Sage noch mal irgend jemand etwas
gegen die Airline Iberia! Sie kümmerten sich als erstes um die Tiere.
Ich fuchtelte mit sechs blauen Tierpässen herum. Aber es interessierte
keinen. Sie erklärten uns wo die Tiere untergebracht werden. Nachdem sie
gewogen wurden, bezahlte mein Mann 22€ pro Kilo und war um einiges Geld
leichter. Nun stand dem Transport nichts mehr im Wege. Die Katzen
brauchten nicht nochmal den Käfig zu verlassen, sie wurden mit
durchleuchtet. Das blutige Hemd meines Mannes reichte an
Überzeugungskraft. Die Tatsache, dass ich alleine mit den Zoo nach
Uruguay fliegen wollte, machte viele Helferchen mobil. Das Wasser für
die Tiere wurde aufgefüllt, die rollenden Räder abmontiert, Zettel wo
OBEN ist aufgeklebt und Zeichen von Tieren hinzugefügt. Nun konnte man
das lustige Ratespiel beginnen, mit was hatte der Inhalt der Boxen
Ähnlichkeiten? Sah es wie ein Fisch aus oder eher wie ein Vogel? Viel
Zeit hatten wir nicht für das Vergnügen, denn eine Kiste nach der
anderen rollte uns aus den Augen. In meinem Magen machte sich ein Klos
breit. Die Papiere immer noch ungesehen in der Hand.
Ich musste dringend auf die Toilette.
Währenddessen gab mein Mann für mich das Gepäck auf. Fast taufrisch kam
ich zurück und wir konnten in Ruhe Abschied nehmen. War ja nur für 14
Tage. Einer musste nach Deutschland um einiges für unsere Zukunft zu
regeln. Wir wollten den Tieren nicht noch mehr zumuten und entschlossen
uns zu trennen. Auf einmal war die Idee gar nicht mehr so gut. Zweifel
krochen hoch. Bewaffnet mit einem Leptop und einer schweren Handtasche
machte ich mich auf den Weg. Mir fehlte die grüne Reisetasche. Die hatte
mein Mann in seiner unendlichen Fürsorge auch aufgegeben, damit ich
nicht so viel zu schleppen hätte. Nun stand ich da mit einem mehrfach
durchschwitzten Top und flog in den Winter. Denn Shirt, Pullover und
Jacke befanden sich in der Reisetasche. “Lass dir eine zweite Decke
geben”, schrie meine zweite Hälfte nach. Dann verlor sich der
Blickkontakt und ich fühlte mich in der Menschenmenge unendlich einsam.
Madrid der Umsteigeflughafen für ganz “Fitte”. Man läuft treppauf,
treppab. Fährt mit gläsernen Fahrstühlen und landet in einer
Schwebebahn. Dann kann man Laufbänder benutzen. Und wieder läuft man den
Schildern nach die zu S 29 führen. Verzweifelt musste ich feststellen,
dass alle Geschäfte schon geschlossen hatten. Weder konnte ich für
Norbert den geliebten Tabak besorgen noch mir irgendeinen Pullover
kaufen. Hohnvoll verspotteten mich die Spezialauslagen für Textilien und
Tabak. In der Not hätte ich sogar einen Fummel von La Kotze genommen.
Nada.
Im Flieger war es noch warm. Viele liefen so wie ich rum. Also versuchte
ich mich zu entspannen und den Fensterplatz zu genießen. Allerdings
schränkte Die Dunkelheit der Nacht den Genuss etwas ein. Da niemand mir
versichern konnte ob der Zoo auch die Fitnessstrecke geschafft hatte,
war meine Stimmung nicht gerade auf dem Höhepunkt. Alles wird gut.
Ich packte die Iberiadecke aus und schlüpfte in die Socken und stopfte
mir das Kopfkissen in den Nacken. Nichts unterschied mich von den
anderen Fluggästen. Nach der qualvollen Wahl zwischen Huhn und Pasta
versuchte ich zu schlafen. Meine Gedanken waren bei den Tieren. Ein
unsanftes Rütteln weckte mich. Turbulenzen! Stundenlang mussten wir
angeschnallt bleiben und der Weg zur Toilette war unerreichbar. Meine
Gedanken waren nun nur noch bei den Tieren. Irgendwann ging die
Rüttelkiste runter. Alle zogen sich Pullover und Jacken an. Nur ich
glotzte angestrengt im Sommertop aus den Fenster und überhörte die
winterlichen Temperaturen von Uruguay. Heftige Geschäftigkeit kündigte
die Ankunft an. Ich zog mir die Iberiadecke über die Schultern und
stapfte tapfer in die Kälte. Die irritieren Blicke der Mitreisenden
übersah ich und versuchte mit einem Rest von Würde durchzukommen. Wieder
musste man Papiere ausfüllen, aber alles ging schnell. Im Dutyfreeshop
fand ich auch nicht den Tabak und für einen Pullover war es jetzt zu
spät, da meine Reisetasche bestimmt schon auf dem Rollband sich befand.
Als erstes sah ich die Tierboxen. Kurz musste ich an Terry denken, die
auch bald mit ihrem Wuff nach Uruguay kommt. Gut das sie mich so nicht
sehen konnte. Ein Sicherheitsmann sprach mich mit meinen Namen an.
Miguel hatte alles organisiert. Floh zitterte, aber freute sich mich zu
sehen. Im ersten Impuls wollte ich sie mit der Iberiadecke einwickeln.
Lies es aber, da schon einige Menschen mich irritiert ansahen. Sunny
hüpfte so gut sie konnte und peitschte mit dem Schwanz. Nur die Katzen
sahen mich an als hätte ich einen an der Waffel. Vielleicht waren sie
auch die einzigen, die sahen, das ich nur mit einer geklauten Decke
bekleidet war. Eine Dame fragte mich nach den Papieren. Ich zeigte ihr
alles an Nummern für die Boxen und es dauerte lange bis sie begriff,
dass ich die Besitzerin aller Tiere war und ich brauchte eine Ewigkeit
zu kapieren, dass endlich die Tierpässe verlangt wurden. Fast glücklich
drückte ich ihr alle sechs Pappen in die Hand und suchte mein Gepäck.
Wieder nada.
Als schon fast alle weg waren und der Letzte mein Outfit genossen hatte,
tauchte mein Gepäck in der Sonderkontrolle auf. Vielleicht suchten sie
nah Tierfutter. Ich suchte nach meiner Jacke und konnte
Fatma, Miguel und Walter ohne der Decke begrüßen, die nicht nur Futter
sondern auch Katzenstreu mitgebracht hatten. Am liebsten hätte ich
geheult. Die vertrauten Gesichter beruhigten mich sehr. Walter stopfte
alles an Tieren in sein Auto und Miguel uns Frauen. Mein Blick galt nun
wirklich Uruguay. Nichts hatte sich verändert. Leise schlich sich eine
Freude in mein Herz. Der Weg führte nach Atlántida. Viel zu schnell
verschwanden die Freunde wieder. Da sass ich mit meinem Zoo. Irgendwie
hatte ich mir den Neuanfang anders vorgestellt. Mein Blick fiel auf die
beige-graue Iberiadecke. Alles wird gut.
2.
Als erstes wollte ich mit den Hunden spazieren gehen. Doch vorher
richtete ich den Katzen ein kleines Zimmer ein. Das Katzenklo war trotz
Turbulenzen heile angekommen. Futternäpfchen wurden aus dem Schrank des Appartements missbraucht, aus denen sonst menschliche Mäuler schmatzten.
Stellte zwei Nachtischschüssel auf die Einkaufsliste. Nur zögernd kamen
die Stubentiger aus den Kisten. Die Glasschüsselchen mit den
Köstlichkeiten wurden ignoriert. Katzenklo? Schon wieder dieser Unsinn
von Plastikschale mit Krümeln? Vernichtende Blicke trafen mich. Diskret
zog ich mich zurück und verdrückte mich mit den Hunden.
Nach unbeholfenem Gefummel mit dem Messinghausschlüssel, schritten wir
durch den üppigen Vorgarten. Ca. 10 m³ für jeden Hund. Schwungvoll
öffnete ich das kniehohe Holzgatter und wir machten die ersten Schritte
ins neue Leben. Nach etwa aufregenden zweiundzwanzig Zentimetern
tauchten drei große Hunde auf.
Sie hatten Sunnys Duftnote gewittert. Einer schöner, als der andere.
“Super, Sexi- Frischfleisch, hola, wie wärs mit einem Tango?”, tänzelte
ihre Körpersprache. Diplomatisch setzte ich zum Rückzug an, das eher an
eine Flucht erinnerte. Sunny rutsche am anderen Ende der Leine am Boden
entlang, fest ihren Hintern nach unten gedrückt. Vielleicht sehr
schicklich und spanisch/katholisch, aber es reduzierte die
Rückzuggeschwindigkeit. Floh machte einen beleidigten Eindruck, da
keiner was von ihr wollte. Da konnte sie noch so mit dem Hinterteil
wackeln. Alle Augen schmachteten Sunny an. Unwillkürlich musste ich an
die Spritze gegen Läufigkeit denken und stellte mir vor gleich zwei
Pobacken-Bremsen ins Haus zu ziehen. Gott sei Dank war das Holztürchen
vorhanden, denn nun bekam ich die Haustür mit dem ulkigen
Doppelbartschlüssel gar nicht mehr auf. Aber irgendwie schaffte ich es
dann doch. Als die Hunde enttäuscht abgezottelt waren, lies ich meine
beiden wieder in den Vorpark. Stundenlanger Stau durchtränkte den Rasen.
Ich hoffte nur, das der Vermieter nicht gerade auftauchte.
Ich setzte “Tierarzt” auf meine Liste.
Der war schnell gefunden. Mario , mit Titel und einem endlosen Namen,
machte gleich einen OP-Termin, da die Zeit drängte. Schon nach 15 Tagen
bringt man das Muttertier in Gefahr. Ich sah mir die Kleene an und
bezweifelte das Mutterglück. Währenddessen erklärte der Onkel Doktor was
er alles rausnimmt, damit ich keine Vierpfoten-Oma würde. Unterstützt
von Bildern aus einem schlauen Buch. Sunny glotzte ihn schwanzwedelnd an
und fand das alles lustig. Noch!!!!
Während der Operation lief ich mit Floh am Strand. Wir waren ganz
alleine. Nur Möwen gesellten sich zu uns. Das Wasser hatte ein dunkles
Blau und sanfte Wellen schaukelten uns entgegen.
Nach 1 1/2 Std. hatte Sunny es überstanden. Mario war mit dem Ergebnis
sehr zufrieden. Er nahm ein feuchtes Tuch und benetzte damit Sunnys
Maul. Winkte mich zum Tisch und nahm triumphierend ein Küchenpapier
hoch. Stolz zeigte er mir die kompletten Eileiter, die er kunstvoll wie
im medizinischen Buch arrangiert hatte. Na Super! Gut das mein Biber
nicht gerade anwesend war, der wäre glatt aus den Pantoffeln geflogen.
Immer noch strahlend schnitt er mit dem Skalpell in Blutgefäße und
meinte Sunny wäre wohl schwanger gewesen. Er schlug die Exmami in eine
Decke und schleppte sie zum Auto. Und zwar in seins, da ich noch keins
hatte. Im Haus machte er ein Nest vor dem Eisenofen für Sunny, heftete
ein Magnetschild mit seiner Telefonnummer an den Kühlschrank und bat
mich jederzeit anzurufen. War schon sehr beruhigend einen Medico
Veterinario Dr. Mario C. Fernández Varón kennen gelernt zu haben. Am
Abend rief er noch mal an ob alles in Ordnung wäre. Es war alles in
Ordnung. Noch!
Atlántida....
Atlántida hat im Winter ca. 3001 Einwohner und eine menge Hunde. Im
Sommer tummeln sich bis zu 20 000 Menschen in der Kleinstadt mit
Dorfcharakter herum und vielleicht noch mehr Hunde, die auf touristische
Leckerbissen hoffen. Solange keine Touristen zu Leckerbissen werden ist
das eine gute Allianz. Kilometerlange Sandstrände laden zum
Naturerlebnis ein. Playa Mansa zeichnet sich durch ruhigen Wellengang
aus. Aber auch die es heftiger mögen kommen am Playa Brava auf ihre
Kosten. Hier geht es etwas stürmischer zu. Wenn die Tage heiß sind, ist
der Rio de la Plata eine riesige Badewanne für die ganze Familie. Aber
ich bin hier im Winter zum ersten Mal angekommen und mache endlose
Sparziergänge mit meinen Hunden. Die Strände sind fast menschenleer.
Vereinzelt sieht man Angler oder Paragleiter. Bestimmte Strandabschnitte
sind Anglern und Hunden zugeteilt. Leider, oder Gott sei Dank, können
die wilden Hunde nicht lesen. Wobei das Wort wild mir auch nicht
schmeckt. Ich werde sie freie Hunde nennen. Sie sehen alle gut genährt
aus und dösen oft am Strand in der Sonne. Man hat nicht das Gefühl, dass
sie mit den Stubenhockern oder biologischen Alarmanlagen tauschen
wollen. Je nach Windrichtung ist das Wasser schlammfarbig. Sonst hat es
ein dunkles Blau. Erst bei Punta del Este, dem größten Badeort, geht der
Fluss in den Atlantik über. Die Luft ist in Atlántida nicht so
salzhaltig wie an der Atlantikküste und auch das Strandgut ist anders.
Der dritt wichtigste Badeort von Uruguay wird selbst im Winter aus dem
45km entfernten Montevideo besucht. Jetzt wartet man auf den “Kleinen
Sommer”. Dann sind mitten im Winter für 14 Tage sommerliche
Temperaturen. Ich warte auch darauf. Noch schnattere ich am Morgen und
versuche den alten Eisenofen in Gang zu bringen. Eine kleine Öffnung mit
unstillbaren Hunger. Würde mich interessieren wie viele Bäume er schon
platt gemacht hat. Stelle dann mittags fest, das ich viel zu warm
angezogen bin und ziehe mir am Abend dreifach Socken an und streite mich
mit den Tieren um die Wolldecken.
In diesem Jahr trifft man sich bei Don Vito. Es gibt einige Restaurants,
die durchhalten, aber nur bei Don Vito ist wirklich was los. Dann gibt
es noch ein lockeres Treffen für Deutschsprachige im Hotel Piroska. Da
geht es sicher nicht nur um den wundervollen Kuchen, obwohl ich mich
persönlich in den Käsekuchen rein knien könnte, sondern um
Interessenaustausch. Eine schöne Wochenendeinrichtung im Salon de Té.
Wenn man die geschlossenen Eisdielen und Getränkebuden sieht, bekommt
man eine Ahnung, wie es im Sommer brummt. Aber Atlántida lebt im Winter.
Man bekommt alles. Besonders gerne gehe ich auf den Wochenmarkt. Ich
möchte mich durch die Stände probieren. Die frische Butter ist
gewöhnungsbedürftig. Kaum ein Unterschied zum Käse Colonia. Der Käse
schmeckt nach Butter und die Butter nach Käse. Aber keine Sorge, ich
stehe noch am Anfang einer umfangreichen Versuchsreihe. Die Butter im
Supermarkt ist lecker. Vielleicht muss man sich nur auf den eigenen
uruguayischen Milchgeschmack einlassen. Dagegen sind die Eier ein
Genuss.
Wohnen kann man überall in jeder Preislage. Für Langzeitmieter gibt es
Jahresverträge zu vernünftigen Angeboten. Denn in der Saison ist es sehr
teuer. Da verdient der Eigentümer in zwei bis drei Monaten eine
Jahresmiete. Auch das Kaufangebot ist sehr groß. Hier muss man sich
alles selber anschauen. So verschieden die Bau-Stile sind, so
verschieden sind die Preisvorstellungen. Es scheint auch keiner eilig zu
haben mit dem Verkauf, da man ja immer noch vermieten kann. Sehr oft
kann man lesen: VENDO O ALQUILO. Interessant ist auch, das innerhalb der
Saison alles an Immobilien teurer wird. Also sollte man im Winter
kaufen.
Man kann im Laufe der Zeit noch viel über den Ort schreiben, der mit
Casa del Águila anfängt, dem Adlerkopf und der Kirche Nuestra Senora de
Lordes aufhört. Ich freue mich auf die Menschen, auf die kleinen
Geschichten, die man nicht in Reiseberichten ließt.
3
Die ersten Wochen mit meinem Zoo waren nicht ganz einfach. Morgens,
bevor ich die Augen auf bekam schickte ich die Hunde in den riesigen
Vorgarten und bewaffnete mich mit einer Plastiktüte um im Halbschlaf den
Hundekot einzusammeln. Die deutsche Gründlichkeit wurde nur durch den
Fehltritt in die Sch...unterbrochen, die ich durch die ganze Bude
verteilte. Und schon schrie ich Sch....und animierte die Katzen zum
Jaulen, die schon hinter der Zimmertür in den Startlöchern standen um
als Knäul ins Zimmer zu purzeln. Wenn die Hunde wieder drin waren, wurde
die “Katzentür” geöffnet und wieder hatte ich eine Plastiktüte in der
Hand um Sch...einzusammeln. Das Katzenstreu war immer überall verteilt.
Die Kunststoffschaufel mit Löchern hat jemand erfunden der Katzenhalter
hasst. Wie ein Goldgräber arbeitet man sich durch und versucht an
Orangenblüten oder sonstigen schönen Düften zu denken.
Sunny erholte sich sehr schnell. Schon am Abend wackelte sie in den
Vorgarten und versuchte sich zu erinnern, was sie da eigentlich wollte.
Immer mit der Tendenz zum Umfallen. Alle Tiere schnüffelten an dem
rasierten Fellteil herum. War es nun Sunny oder nicht? Nach drei Tagen
ging es wieder an den Strand und die Kleine machte wieder einen
Katzenbuckel und hüpfte wie ein Welpe. Mamagefühle adé. Floh raste eine
Riesenrunde und nahm mit großer Schnelligkeit direkten Kurs auf uns.
Sunny freute sich verhalten und innerhalb von dem Bruchteil einer
Sekunde schlug die Stimmung um. Die Lefzen hoben sich und beide Hunde
verkeilten sich ineinander und bissen um sich. Heftiges Knurren,
wütendes Bellen und mein Geschrei gingen in einem Klangbrei unter. Ich
versuchte beide am Geschirr auseinander zu reißen. Es entwickelte sich
eine Kraft, die Zeit unberechenbar machte. Irgendwann gab Floh nach. Wir
keuchten zu dritt. Mein Blick ging über Sunnys Narben. Die Fäden waren
noch alle am Platz. Ich konnte nichts entdecken, aber Floh hinkte. Sunny
hatte das rechte Vorderbein von der Lady fein durchgebissen. Wir gingen
und humpelten zurück in einem endlosem Schweigen. Im App. leckte Sunny
die Wunde von Floh. Beide Tiere sahen mich an, als würden sie auch nicht
verstehen was passiert ist.
Mario erzählte mir was von Hormonen, veränderten Düften, und von einem
Missverständnis. Das Beste wäre auch eine Kastration für Floh. Und es
gab den nächsten OP Termin. Willkommen in Uruguay..SCHNITT!!
Diesmal war ich schlauer und legte den Termin so, dass Biber mitleiden
konnte. Alles wurde einfacher. Meine bessere Hälfte übernahm die Hälfte
der Verantwortung. Bevor er sich einleben konnte ging es zu Mario, dem
Tierarzt für kleine Tiere. Man bekam schon Routine, nur das Biber beim
Blick der Spritze fast ein zusätzlicher Patient wurde. Er drückte mir
die Hundeleine in die Hand und wankte verantwortlich nach draußen.
Nach 1 1/2 Stunden brachte Mario den eingewickelten Floh plus Holz zum
Heizen zu uns und packte beides an den Ofen . Der Tierarzt war sehr
aufgeregt, da die Anti-Läufigkeitspritze zu spät gegeben wurde. Noch ein
paar Tage und Flöchen hätte Uruguay gar nicht mehr erlebt. Diesmal
verzichtete er auf die bildliche Darstellung, da Bibers Gesicht schon
ins grünliche ging. Seine Beschreibung reichte um aus Bibers Knie
Weichgummi zu machen. Denn als Mario den ersten Schnitt machte, richtete
sich Floh auf und schaute Ihm dabei zu. Marios Puls flatterte und Floh
bekam einen Narkosehammer. Zwei Tage später, schaute Floh uns an und
hatte sicher einen Teil ihres Lebens verpennt.
Alles war wieder im Lot. Die Hunde lagen eng beisammen und versuchten
die Situation zu verstehen. Die Katzen zerlegten weiterhin das kleine
Zimmer und träumten von der Freiheit.
Nun galt es die Cedula, (Aufenthaltsgenehmigung) in Angriff zu nehmen.
Der wichtigste Schritt ist, Miguel die ganzen Papiere in die Hand zu
drücken und sich selber zu verdrücken. Klappt nicht ganz, da man bei
Carné de Salut, selber zum Aderlass kommen muss. Für Biber nicht
einfach, da Spritzen, wie schon erwähnt, seine Hautfarbe von einem
freundlichen Aschgrau ins Marsmännchengrün verändert. Aber auch ich
hatte meinen Adrenalinausstoß als ich das ältere Modell eines
Zahnarztstuhls benutzen sollte. Ich suchte nach dem Antriebspedal. Als
Miguel meine Befürchtungen übersetzte, lachte sich der Zahnarzt schlapp.
Es handelte sich um ein Museumsstück. Irgendwie wurde ich das Gefühl
nicht los, das für viele Länder dieser Erde dieses Modell ein
Fortschritt wäre. Eigentlich ging alles sehr schnell. Blutabnahme,
deshalb nüchtern, obwohl ich überzeugt war noch einen Restalkohol im
Blut zu haben, aber wer sucht schon danach?! Blick in den Rachen und ein
abklappern der Zahnlücken. Zum Schluss ein Blitzgespräch über die
Gebrechen der Familie und eigene und TSCHÜSS!!
Biber hatte Hunger und schrie nach Frühstück, viel Frühstück. Fehler! In
Uruguay ist das gleichzusetzen mit einem deutschen Frühstück für eine
5köpfigen Familie im Voralpenland. Miguels Augen hatten einen kleinen
boshaftigen Schimmer. Dagegen schaufelte sich mein Biber das Graubrot
mit Honig ein. Gelöscht mit Orangensaft. Dazu kleine Croissants mit
diversen Füllungen. Kaffee zum Runterspülen. Noch waren wir alle munter
dabei. Käsestangen in herzhafer Geschmacksrichtung. Spachtelten
Sandwiches mit Käse und Schinken. Miguel schmiss als erster den Löffel
und sah uns zu wie wir den Wechsel von süß und deftig gourmierten. Als
dann aber Apfelstrudel und Schokoladentorten mit Dulce de Leche
aufgetafelt wurde, fing ich an wie ein Maikäfer zu pumpen. Nur Biber
analysierte immer noch die unterschiedlichen Frühstücksgewohnheiten
weltweit und ließ nichts aus! Man war es mir schlecht.
Unterm Strich: die Gesundheitsuntersuchung war schnell und schmerzlos aber das Frühstück hat mich fast krank gemacht.
Überhaupt wäre das ein guter Essenstipp für europäische Einsteiger:
Lieber eine Portion für ZWEI als je eine Portion oder gar
Doppel-Portionen. Es sei denn man hat so einen Zoo wie ich. Irgendwann
schicken uns die Hunde ins Restaurant, weil es dann immer so leckere
Sachen wie die Weihnachtsblutwurst gibt. Blutwurst mit Zimt, Zucker und
Nüssen. Schmeckt denen auch im August. Mir allerdings auch, obwohl ich
immer noch damit eine Gaumenirritation hervorrufe. Man bekommt auch eine
herzhafte Variante wie in Berlin.
Das Essen ist dem europäischem sehr ähnlich. Natürlich haben sich einige
uruguayische Spezialitäten entwickelt und selbstverständlich gibt es
einige Sachen nicht, die man in Deutschland liebt. Ich persönlich kann
damit leben, auch wenn ich bestimmt manchmal Sehnsucht nach Tapas habe.
Die habe ich in Spanien so gerne gemampft. Aber noch sind wir am
probieren. Zur Zeit machen wir Notizen. Diesen Käse nicht, schmeckt
käse, diesen ja, merken!!! Macht aber Spaß. Für mich habe ich Käse mit
Membrillo entdeckt. Allerdings nachdem mir Miguel solch eine Kombination
in den Einkaufswagen gelegt hat. Hätte freiwillig so schnell nicht
zugegriffen. Käse mit Quittenmarmelade im Block. Eh.... Köstlich! Kein
Frühstück mehr ohne. Auch da gibt es Varianten: Dulce de Membrillo Dona
Elvira, Dulce de Durazno, Goiabada, Dulce de Batata con Chocolate u.s.w.
Biber verdreht die Augen und murmelt was von “pervers”.
Auf jeden Fall sind die Hunde glücklich. So viel Fleisch gab es noch nie.
Der letzte Umzug mit den Tieren stand uns bevor. Wir konnten endlich ins
Haus. Diesmal war ich schlauer. Mit teurem Tütenweichfutter ,Lachs und
Thunfisch, lockte ich die kritisch gewordenen Kratzbürsten in den
Transportkorb. Filou und die Dumpfbacke fighteten um den ersten Happen.
Und schon klappte die Falle zu und Biber schleppte gleich zwei Katzen
durch die kalte Winterluft. Nun wurde das Futter zur Marke
“Istmirschlecht” und fingen an zu jaulen. Biber jaulte über das Gewicht
und ich versuchte bewaffnet mit Katzenklo und Streu die drei zu
beruhigen. War wohl nicht sehr überzeugend, denn alle mauzten weiter.
Die neuen Nachbarn winkten uns zu und wünschten uns alles Gute.
Im zukünftigen Schlafzimmer brachten wir den Korb unter und versuchten
es etwas gemütlich zu machen. Biber brummelte was von: “Geht nicht”, und
trottete davon. Ich erinnerte mich an die alte verrostete Leiter, die
der Vorbesitzer uns großzügigerweise überlassen hatte. Ich schleppte das
Ding unter Stöhnen und Beobachtung der Nachbarn an das Fenster und
polsterte die oberste Stufe mit der Iberiadecke aus. Nun hatten die
Pussys einen Aussichtsturm.
Biber schleppte ebenfalls und setzte einen großen Pappkarton, mit
kleinen Winkunterbrechungen an die Nachbarn, in das neue Katzenzimmer.
Er riss die Verpackung ab und es kam ein Radiator zum Vorschein.” Ein
Angebot von Tienda Inglesa”brummelte er. So langsam ging der Zoo ins
Geld.
Mit schlechtem Gewissen den beiden Katzen gegenüber, die nun allein im
Haus waren, leerem Transportkorb und freundlichem Nachbarnwinken gingen
wir zurück zum App. Tigger sprang regelrecht in den Korb und suchte
seine Brüder. Biber trank einen Schlückchen köstlichen Whisky und
schnappte sich Tigger. Die Nachbarn hatte keine große Pause zum nächsten
Winkaufgebot. Da standen sie wieder alle und versuchten
herauszubekommen, was wir da anschleppten. Denn Tigger sagte gar nichts.
Er litt am meisten von allen. Als er Filou und Gamasche sah, kuschelte
er sich bei den beiden ein. Wir gingen wieder winkend zurück und
wussten, dass sie die Nacht alleine verbringen mussten. Alle miesen
Gedanken wurden beiseite geschoben. Idefix genoss die
Supersolokaterstellung und wich Biber nicht von der Pelle. Die ganze
Nacht verbrachte er an seinen Füßen.
Am nächsten Morgen sah Idefix es überhaupt nicht ein seinen
neuerworbenen Status aufzugeben. Kein Trick brachte ihn in die Kiste.
Ich versuchte es mit Tüten “Hühnchen in Gelee, Fleisch im eigenen Saft
und Wildlachs.” Idefix machte eine spontane Nulldiät.
Tranquilo.
Wir stellten die Falle in guter Position und warteten. Beim ersten
Geräusch sprangen wir zu und erwischten Sunny beim Einatmen des
kompletten Menus. So langsam gingen uns die Tüten aus. Idefix rekelte
sich unschuldig aufs Bibers Stuhl und putzte gründlich sein Fell. Erst
am späten Nachmittag konnten die Nachbarn wieder spalierwinkend den
Neuzugang bewundern. Irgendwann entdeckten wir nämlich den Kater
schlafend in der Kiste. Nun waren sie alle wieder zusammen.
Am nächsten Tag zog auch der Rest des Rudels, wie Tomduli sagen würde,
ein. Es gab den Moment, wo die Hunde vor der Tür und die Katzen hinter
der Tür standen; mit einem Tierkonzert, das alle Timingpläne zunichte
machte. Wir öffneten die Tür und waren sehr angespannt. Außer Tigger
erkundigten alle sämtliche Möglichkeiten der neuen Behausung. Mir viel
der erste Eindruck ein, das wäre ein Katzenhaus. Nun turnten sie auf den
Balken herum und genossen den Auslauf. Nur Tigger traute sich nicht aus
dem Zimmer. Einen Tag später machten wir die Haustür auf. Drei Katzen
rannten auf die Bäume und nahmen die Landschaft auf. Tigger schaffte es
gerade sich im Schlafzimmer zu verstecken. Mit nichts konnten wir ihn
locken. Nachts hörten wir dann ein Rumsen und Getöse im Hauptraum.
Verschlafen entdeckten wir Tigger, der sich von Balken zu Balken
schwang. Es war der Moment der Annahme. Alle Tiere versammelten sich und
tobten durch das Haus. Wir nahmen uns einen Wein im Wasserglas und
waren überglücklich, die Tiere waren angekommen, sie waren ZUHAUSE.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen